Die Anreise
02.09.2014 18:00
Jakob Rauch
Um es kurz zu machen, wir sind nach über 24 Stunden auf Achse, gut in Ladakh angekommen. Lediglich ein verpasster Anschlussflug in Delhi, hat für ein wenig Stress gesorgt. Das größte Problem war dabei die indische Bürokratie. Es ist kaum vorzustellen, wie viele Menschen man um Erlaubnis fragen muss, bis man endlich den Flughafen verlassen darf um ihn beim nächsten Terminal wieder betreten zu können.
In Ladakh angekommen war die Situation zum Glück gleich eine ganz andere. Als Ausländer mussten wir uns lediglich auf einer handgeschriebenen Liste eintragen, die Angaben wurden nicht wirklich kontrolliert und auf manchen Zetteln war nicht einmal eine Unterschrift vorgesehen.
Im Mahabodhi International Meditation Center angekommen, ging es noch gelassener weiter. Unsere Zimmer waren vorbereitet und nach einem kurzen Frühstuck erholten wir uns erst mal von den Strapazen der Reise. Außer einem kurzen Rundgang über den Campus stand für heute nichts mehr an.Unser Gastgeschenk scheint ein Stück des deutschen Sommers zu sein. Seit dem Nachmittag hat es bis in die frühen Morgenstunden geregnet, was für die Region eigentlich sehr ungewöhnlich ist.