Die Schulzisterne - Sein oder Nichtsein?
11.12.2012 22:12
Antje Bäcker
Nach einer kurzen Nacht stürzten sich die vier wieder in die Arbeit. Swantje fuhr zu einer Zisternenbaustelle um einen Arbeitsschritt zu verfolgen und zu dokumentieren, den die vier bisher nicht beobachten und aufnehmen konnten.
Währenddessen machten sich Linh, Mareike und Anton gemeinsam mit Isaac auf den Weg zur Schule. Dort fand ein mehrstündiges Treffen mit dem Headmaster, dem Elternkomitee, den Schülern und ehemaligen Schülern statt. Mit der starken Unterstützung von Isaac gelang es, die Schule zu einer tragfähigen Vereinbarung für die Zisterne zu bewegen. Die Bekräftigung seitens der Schule bezüglich der Notwendigkeit einer Zisterne verbunden mit den gemachten Zusagen zur Einbindung der Schulgemeinschaft in die Wartung und Reinigung des Tanks überzeugte die drei, dass das Projekt tatsächlich erfolgreich und nachhaltig durchgeführt werden kann. Der Baubeginn für die 30.000-Liter-Zisterne wurde daher für den Folgetag festgelegt - schließlich gilt es keine Zeit zu verlieren.
Anschließend führten die drei eine genauere Untersuchung der bereits existierenden Wasserquellen in und um den Schulcampus durch. Momentan bezieht die Schule ihr Wasser aus zwei kleinen Kunststofftanks und einem Staudamm in ca. 500m Entfernung.
Danach besuchten alle vier gemeinsam mit Joseph und John kurz die Baustelle von Tank 60, um dort der ersten Fertigstellung einer Zisterne in dieser Projektphase beizuwohnen. Herzlichen Glückwunsch - ihr macht eine tolle Arbeit !!!
Insgesamt lässt sich sagen, dass die vier vor Ort immer heimischer werden. Selbst ein typischer Plausch im Türrahmen ist zu beobachten, wenn es mal eine freie Minute gibt.