Der letzte Tag in Nakuru
10.01.2013 22:31
Antje Bäcker
Auch der letzte Tag in Nakuru lud nicht zum Entspannen ein, sondern war noch einmal mit Arbeit gefüllt.
Zum einen kümmerten sich die vier um die Projektabrechnung und übergaben die gesammelten Proben für die anorganischen Wassertests einem lokalen Labor zur Untersuchung. Außerdem besuchten sie eine lokale Wetterstation, um detaillierte Wetterdaten für Nakuru und unser Projektgebiet zu erhalten. In Deutschland sind diese nicht in ausreichender Qualität erhältlich um ein Modell über den Jahresniederschlag zu erstellen und anhand dessen die jeweils optimale Zisternengröße zu ermitteln. So kann es also sein, dass in einem Gebiet eine 10.000l-Zisterne ausreicht, in einem anderen der Bau einer größeren Zisterne sinnvoll wäre. Leider war dieser Versuch erfolglos, da die Wetterstation diese Daten nicht zur Verfügung stellen konnte.
Anschließend führten die vier ein Zukunftsgespräch mit Isaac und Carol, unseren Projektpartnern vor Ort durch. Im Fokus standen die Fragen: "Wie wollen wir weitermachen - Wo wollen wir was ändern - Wie können wir das Projekt weiter verbessern?", bevor es dann auch Abschiednehmen von diesen beiden hieß.