Ehm, Steine und nochmal Schüler sein
Dienstag 18-01-2011
Um 10:00 morgens trafen wir uns mit der Direktorin der Brick Company. Wir verhandelten den Preis der Eco Blocks.
Da Christina auch für die neuen Schulgebäude mit bestellen möchte, würden wir mit der Bestellung voraussichtlich über 10.000 Steine kommen. So müssen wir pro Stein anstelle von 34 KSH nur 33 KSH (~34 cent) bezahlen. Zusätzlich gibt es einen Rabatt von 12% bei Banküberweisung.
In unserem Falle bietet sich auch Spielraum für eine Kooperation und damit verbundene PR für die Firma. Denn würden wir ECO Steine für eine ECO Toilette verbauen so entstehe quasi ein ECO Gebäude. Welche genauen Vorteile uns daraus entstehen können, wird sich nach Rücksprache mit deren Chef noch herauskristallisieren.
Nach den Verhandlungen setzten wir uns in eine der Unterrichtsstunden von Teacher George. Er unterrichtete Social Studies und brachte uns Kindern die Geografischen Besonderheiten der Küstenregion bei. Der Unterricht war sehr lebendig und alle Schüler arbeiteten eifrig mit. Das Thema Trenntoilette und Hygiene in diesen Unterricht einzubinden scheint uns eine erfolgversprechende Idee zu sein.
Nach diesem Input machten wir einen Spaziergang zu den örtlichen Läden und checkten Preise für die Rohrleitungen. Außerdem entdeckten wir jemanden, der nahe der Schule Jerry Cans und andere Plastikbehälter an und wieder verkauft. Uns gefiel, dass sich der Recyclinggedanke allmählich auch hier manifestiert. Vielleicht könnte das von uns geplante Pfandsystem für die Behälter des Flüssigdüngers ähnlich funktionieren oder in Kooperation mit diesem Verkäufer entstehen.
Zuhause trafen wir uns abends wieder mit Daniel und besprachen Einzelheiten zum Bau. Wir bereiteten uns auch auf das B.O.G Meeting am nächsten Tag vor.
Wir erläuterten ihm die Wahl der Eco Blocks, mögliche Fragen die zum Beispiel bezüglich der Eltern auftreten können und klärten das Aufmessen ab. Dies hatten wir für Donnerstag geplant.
Später versuchte Verena zusammen mit Allan das seit Tagen bestehende Internetproblem zu beheben. Nachdem wir zunächst kein Modem bekamen, funktionierte dieses nun nicht. Viele Anrufe und Versuche später kamen wir schließlich zwei Stunden später mit Stefans Computer ins Netz. Mit Verenas und auch Christinas ging es dafür nicht mehr. Doch als wir dann dem Blog ein paar Bilder hinzufügen wollten, war diese Funktion verschwunden.
Nach einem sehr späten Essen ging es ab ins Bett.