Planungen für ein langfristiges Engagement
Durch die relativ komplexen und vielschichtigen Problemstellungen in Balanka haben wir uns dazu entschieden, uns längerfristig dort zu engagieren und uns auch unterschiedlichen Problemfeldern anzunehmen. Zentrale Probleme sind die zum Teil fehlende oder schlechte Wasserversorgung sowie die nicht vorhandene Müllentsorgung und die dadurch folgende Verschmutzung.
Auf Vorschlag des Dorfentwicklungskomitees und in Absprache mit unserer Partnerorganisation AE2D haben wir uns dafür entschieden, zuerst eine Wasserversorgung für eine der Grundschulen im Dorf zu installieren, welche keinen direkten Wasserzugang besitzt. Das bereitgestellte Wasser soll den Schülern dann während des Schultages zur Verfügung gestellt werden und z.B. zum Händewaschen benutzt werden.
Als sinnvollste Lösung bietet sich eine Zisterne an, da das Gebäude eine große Dachfläche besitzt und in den 6 Monaten der Regenzeit viel Wasser gesammelt werden kann. Momentan arbeitet Ingenieure ohne Grenzen an der technischen Ausarbeitung dafür. Dieses soll Anfang 2016 unter der Leitung von AE2D und der Beratung von Ingenieure ohne Grenzen umgesetzt werden. Zukünftig wird AE2D so in die Lage versetzt, an den anderen Schulen zusammen mit der Zielgruppe diese Maßnahmen eigenständig umzusetzen.
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