Malawi-Projekt - Implementierung - Teil 2 - Wassersuche, Erlebnisse im Dorf und Entspannen im Kasungu Nationalpark

Malawi-Projekt - Implementierung - Teil 2 - Wassersuche, Erlebnisse im Dorf und Entspannen im Kasungu Nationalpark

Sonntagmorgen in der Schule angekommen war der Supervisor des Brunnenbohrunternehmens schon auf der Suche nach Wasser. Er, voller Enthusiasmus, ging gemeinsam mit Stefan und der Wünschelrute durch das Dorf, auf der Suche nach Wasser. Das erste Bohrloch wurde gebohrt! Nachdem der Bohrkopf 45m erfolgreich durch massives Gestein geführt wurde, stellt sich heraus, dass dieses Bohrloch kein Wasser liefern wird. Also musste ein neuer Versuch her. Leider ging allerdings auf den letzten Metern auch noch das Lager des Bohrmotors kaputt. Nach unzähligen Telefonaten und tagelangem Warten wurde die Maschine endlich repariert.

Ein neuer Versuch! Diesmal mit einem ausgebildeten Hydrologen vom Hydrologist Department. Da sein technisches Equipment natürlich auch Strom benötigt, wurde kurzerhand die Autobatterie ausgebaut und angeschlossen – somit war auch sichergestellt, dass niemand vorzeitig fliehen kann.  Nach ein paar Stunden Research konnte der beste Platz bestimmt werden. Also alle Maschinen dahin und los geht’s! Nach 30m endlich Wasser!! Doch nach der ersten Messung irgendwie leider zu wenig Nachlauf für einen richtig guten Brunnen. Also weitersuchen! Zwar gab es wieder endlos viele Diskussionen mit dem Lieferanten, aber dafür eine großartige Unterstützung durch die Community an den Schulen und im Dorf!

Zur Stärkung des Teamgeists mit der Community und zur Stärkung unserer Mägen, wurden wir vom Deputy Head Teacher zum gemeinsamen Nsima Essen eingeladen. Zum Abschluss gab es dann auch noch seinen selbstgebrannten Gin! Welch ein Genuss!

Zwischen den Wünschelrutengängen und Trockenbohrungen führte Elena reichlich Interviews mit den Schülerinnen und Lehrerinnen der Secondary und Primary School zu den Hygienebedingungen vor Ort. Dank dieser Interviews haben wir viele aufschlussreiche Einblicke in ihren Alltag und sehr wichtige Infos für ein eventuelles Folgeprojekt bekommen.

Nachdem nun schon über 2 Wochen durchgearbeitet wurde, konnten wir im Kasungu Nationalpark kurz Abschalten. Auf dem „Black Rock“ die sambische Grenze beobachten und den Sonnenuntergang genießen. Gleich zum Frühstück begrüßte uns die erste Horde Elefanten und ein paar Flusspferde an der Wasserstelle. Ein unfassbar beeindruckendes Erlebnis.