Projektbesichtigungen und Schulbeginn am Hope Centre (24.9 bis 28.9)

Projektbesichtigungen und Schulbeginn am Hope Centre (24.9 bis 28.9)

Am Samstag hatte Isaac für uns ein Treffen mit Steven, einem befreundeten NGO Mitarbeiter, vereinbart. Steven leitet die ugandische Organisation „Suubi Community Projects“. Gemeinsam mit Bob, Projektbeauftragter der Organisation und an diesem Tag unser Fahrer, besuchten wir einige der Projekte. Hand- oder solarenergiebetriebene Brunnen  versorgen Schulen und Gesundheitsstationen. Im Regen geht es zurück nach Kalagi. Die Straßen haben sich innerhalb von Minuten in eine Rutschbahn verwandelt und wir sind froh, dass uns Bob am Ende sicher zurück in die Stadt bringt.

Den Sonntag nutzten wir, um uns in Kasala unters Volk zu mischen. Der Gottesdienst erschien uns dafür ein geeigneter Ort. Gemeinsam mit Peter, unserem Begleiter und Dolmetscher (Luganda-Englisch, Englisch-Luganda) besuchten wir einen Gottesdienst mit viel Gesang, Tanz und eindringlicher Predigt. Danach unternahmen wir einen Spaziergang durchs Dorf.

Am Montag hatten wir zum ersten Mal Gelegenheit, uns in einem ausführlichen Gespräch mit Isaac über die Ausbaupläne des Hope Centers zu informieren. Diese Pläne klingen sehr vielversprechend. Schon im November dieses Jahres soll mit dem Bau der Krankenstation begonnen werden, im kommenden Jahr wird der Grundstein für ein weiteres Schulgebäude gelegt. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter ins Hope Center. Es war der erste Schultag nach den Ferien und wir waren schon sehr gespannt, das Hope Center „in Aktion“ zu erleben. Nicht alle Schüler hatten am ersten Schultag den Weg zum Center gefunden. Der eine oder andere hatte die Ferien wohl um einen Tag verlängert. Für den Nachmittag war ein Treffen mit der Dorfgemeinde geplant. Der Chairman, der sich bereiterklärt hatte, dieses Treffen zu veranlassen, schien den Termin jedoch völlig vergessen zu haben. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Stattdessen nutzten wir die Zeit, um ein weiteres Schulprojekt in Kasala zu besichtigen.

Gestern stand ein Treffen mit Ernest, Experte für Pumpen und Brunnenbau auf dem Programm. Viele unserer Fragen wurden bei diesem Gespräch beantwortet. Danach nahmen uns Steven und Bob von „Suubi Community Projects“ mit zur Reparatur eines handpumpenbetriebenen Brunnens in einem entlegenen Dorf. Der Pumpenzylinder musste ausgetauscht werden, und vereinte Kräfte waren gefragt, um diesen aus 24 Meter Tiefe emporzuheben. Am Nachmittag sollte nun endlich das Treffen mit der Community Kasalas stattfinden. Aber es kam, ihr könnt es schon fast erraten, wieder etwas dazwischen.

Aller guten Dinge sind drei und wir hoffen dass es heute Nachmittag zu dem Treffen kommt. Den Vormittag verbrachten wir im Gespräch mit Paul, Mitarbeiter am „Appropriate Technology Center“, kurz ATC. Dieses Zentrum arbeitet im Auftrag des ugandischen Wasserministeriums. Neuartige Technologien zum Thema Wasser und Sanitär werden geprüft und Projekte in ganz Uganda werden betreut. Erneut konnten viele unserer Fragen beantwortet werden, und sogar zwei vielversprechende Kontakte sind entstanden. Wir werden also auch die nächste Woche gut beschäftigt sein und halten euch natürlich auf dem Laufenden!

Viele Grüße,

Philip, Johannes und Luise