Bau des Hochbehälters und Schulungen

Bau des Hochbehälters und Schulungen

Der Bau des Hochbehälters schreitet weiter voran, und zum Wässern des Zementputzes wurden schon einmal Pumpe und Generator angeschlossen. Als erschwerend stellte es sich heraus, dass ein vieradriges anstelle eines dreiadrigen Verlängerungskabels für die Pumpe erforderlich ist, das die Erdung und somit Sicherheit gewährleistet. Dieses konnte auf dem lokalen Markt  nicht auf Anhieb gefunden werden, glücklicherweise aber dann doch von unserem Projektpartner aufgetrieben werden.

Eine fest montierte Leiter und ein solider Metalldeckel ermöglichen einen sicheren und einfachen Zugang zum Hochbehälter, sodass er bequem geputzt werden kann. Auch der Auslass, der mit einem modifizierten Waschbecken-Ablauf realisiert wurde, lässt sich einfach öffnen, reinigen und wieder schließen.

Durch die Installation eines engmaschig vergitterten Lüftungsrohres wird außerdem die Zufuhr von Frischluft sichergestellt, ohne dass Staub oder Tiere in den Hochbehälter eindringen können.

An der ersten Nomadenschule haben wir gemeinsam den Hochbehälter geputzt und die mikrobiologische Wasserqualität getestet. Es konnte bestätigt werden, dass die in der Vergangenheit durch Ingenieure ohne Grenzen installierten Abdeckungen von Brunnen und Hochbehälter eine wesentliche Verringerung der bakteriellen Belastung und somit eine Verbesserung der Wasserqualität zur Folge hat. Ein verbessertes Bewirtschaftungskonzept zur Wartung und Reinigung soll auch am bestehenden Hochbehälter an der alten Schule umgesetzt werden.

Das anschauliche Grundwassermodell kommt gut an. Es wurde an die Lehrerin der neuen Schule gemeinsam mit umfangreichen Unterrichtsmaterialien übergeben und ausführlich besprochen. Zusammen mit den Schülern wurden zudem Umweltprobleme und das Thema Wasserhygiene diskutiert.