Die Workshops mit unserer Partnerorganisation ESF
Aus technischen Gründen konnten wir den folgenden Blogeintrag bisher nicht veröffentlichen. Ursprünglich wurde dieser am 30.05.2018 verfasst.
Liebe Projektinteressierte, liebe Unterstützer,
in den letzten Wochen ist hier in Kamerun viel passiert.
Wir konnten erfolgreich die Workshops mit unserer Partnerorganisation ESF durchführen und abschließen.
Der Hauptteil der Workshops war dem Thema WASH gewidmet, welches sich aus den einzelnen Unterteilen WAsser Sanitär und Hygiene zusammensetzt. Im Rahmen der Workshops wurde so zum Beispiel der allgemeine Wasserkreislauf erklärt und erläutert, worauf bei der Entnahme von Trinkwasser (aus Quellen o.ä.) zu achten ist. Weiterhin wurden Regeln im Umgang mit Trinkwasser vermittelt, welche eine Kontamination nach der Entnahme verhindern. Ein weiterer Teil der Workshops zum Thema WASH war die Vorstellung des WASH Kamerun Programms von Ingenieure ohne Grenzen, das vor einigen Monaten offiziell angelaufen ist. Das Programm soll eine besser vernetzte und effektivere Entwicklungszusammenarbeit in Kamerun ermöglichen. Als unser primärer Projektpartner ist ESF auch ein potentieller Partner für weitere Projekte und daher auch das Programm. Die Rückmeldung seitens ESF war diesbezüglich sehr positiv.
An zusätzlichen Workshop-Terminen wurden die Themen Finanzielles und Projektdurchführung behandelt und Dinge wie Spendensammeln und einzelne Projekttools wie der Logframe gezeigt und erklärt. Wir schätzen uns glücklich, dass aus den Reihen von ESF viele Interessierte an den Treffen teilgenommen haben. Dabei wurden auch zahlreiche Fragen gestellt. Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung.
Zusätzlich zu den Workshop-Terminen gab es einige sehr intensive Gespräche mit dem Gründer und Präsidenten von ESF, Laurent. Es ist deutlich zu erkennen, dass er viel Motivation mit in unser Projekt einbringt. Gleichzeitig ist er sehr bemüht, ESF weiter voran zu bringen, sodass es der Organisation zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist, eigene große Projekte wie den Bau von Brunnen durchzuführen. Zum Ende unseres Aufenthalts ist geplant, in Zusammenarbeit mit ESF ein Memorandum of Understanding zu verfassen, um die Erwartungen beider Parteien an das Projekt gemeinsam festzuhalten.
Ende der Woche steht unser zweiter Aufenthalt im Dorf an, nach dem wir uns auf jeden Fall zurückmelden werden.
Viele Grüße aus den Tropen,
Julia, Samuel und Tobias