Auf der Suche nach einem starken Partner

Auf der Suche nach einem starken Partner

Mit dem Output des Workshops im Rücken geht es nun daran, sich konkret Gedanken über die weitere Projektgestaltung zu machen. Was geschieht im Bereich des Zisternenbaus? Welche Aufgaben stehen in der Entwicklung der Co-Operative an? Welche Partner können die Co-Operative in Zukunft unterstützen? Besonders, um die Frage nach potentiellen Projektpartnern zu klären, sind wir nach Nairobi gereist. Hier treffen wir Organisationen, die das Projekt in Zukunft unterstützen könnten. Dabei geht es vor allem um ganzjährige Unterstützung im Projektgebiet und Capacity Building für die Mitglieder der Co-Operative.
Die Projektgruppe ist in Vorbereitung auf die Erkundung im Rahmen einer ausführlichen Recherche mit verschiedenen Organisationen in Verbindung getreten. Wir treffen nun diese Organisationen, um gemeinsam zu diskutieren, inwiefern eine Zusammenarbeit zielführend ist. So trafen wir am Donnerstag CESPAD (Centre for Social Planning and Administrative Development) und KWAHO (Kenya Water for Health Organization). Die Arbeitsweise der Organisationen gefällt uns grundsätzlich gut und es besteht die Möglichkeit, dass sie die Co-Operative in Zukunft unterstützen können. Der Aspekt der Nachhaltigkeit wird bei beiden Organisationen großgeschrieben. Während CESPAD sich auf Trainings für die Community fokussiert, legt KWAHO großen Wert darauf, auch das County Government mit in die Projekte einzubinden. Neben der reinen Diskussion über eine mögliche Partnerschaft war es ein äußerst interessanter Austausch über die Projektarbeit.

Wir nutzen die Zeit in Nairobi, um möglichst viele weitere Organisationen zu treffen und somit unser Netzwerk auszubauen. Während im Nachgang zu den Meetings nähere Informationen ausgetauscht werden, machen wir uns gemeinsam mit der Projektgruppe Gedanken, welcher Partner wohl am besten geeignet ist. Dazu stehen wir im regen Austausch mit unserem Team in Deutschland, welches sich auf dem gerade vergangenen Regionalgruppenwochenende ausführliche Gedanken über mögliche Zukunftsszenarien für ROCK gemacht hat.

Während wir in Nairobi auf der Suche sind, nutzt das Management Committee der Co-Operativen die Zeit, um über lokale Kontakte mögliche Projektpartner ausfindig zu machen. Zurück im Projektgebiet werden die Erkenntnisse zusammengeführt und gemeinsam mit der Co-Operative diskutiert, welcher Partner die beste Unterstützung liefern könnte.