„Weniger arbeiten müssen und mehr lernen dürfen “
Nicht weit entfernt von dem Wasserfall, an dem die WIL-Turbine installiert wird, wohnt die vierzehnjährige Dai’na. Da es im Haus ihrer Familie noch keine Elektrizität gibt, ist sie sehr erfreut über das Projekt der Ingenieure ohne Grenzen.
Sobald sie Elektrizität zur Verfügung hat, erhofft sie Dai‘na viel über die Außenwelt zu erfahren. Obwohl sie sehr interessiert daran ist, was im Rest der Welt geschieht, kann sie sich davon noch kein Bild machen. Daher ist es ein großer Wunsch von ihr ein Radio oder einen kleinen Fernseher zu haben, auf welchem sie sich Dokumentationsfilme und Reportagen anschauen und anhören kann.
Auch in die Schule geht Dai’na sehr gerne. Leider kann sie jedoch nicht täglich am Schulunterricht teilnehmen, da sie ihrer Familie bei Hausarbeiten helfen muss. Diese Arbeit dauert oft bis zum Sonnenuntergang gegen 18.00 Uhr.
Da es in ihrem Haus keine Elektrizität gibt und mit dem Untergang der Sonne die Familie in Dunkelheit lebt, kann Dai’na die verpasste Schularbeit nicht mehr abends nachholen. Sie wünscht sich eine bessere Zukunft, in der sie mehr lesen und lernen darf und weniger arbeiten muss. Daher freut sie sich wie auch viele andere Kinder des Dorfes über das Projekt der Ingenieure ohne Grenzen und wünscht sich elektrisches Licht zu haben, um länger lernen und an ihrer eigenen Bildung arbeiten zu könnnen.