„Wissen wie es ums Land steht“
Im kleinen Dorf Nzie unweit von dem Ort an dem die erste WIL Wasserturbine installiert wird, leben Nguitsa und Youta. Sie gehören zu den wenigen Menschen, die bereits Elektrizität in ihrem Haus haben und sind darüber sehr dankbar.
Vor allem nutzen sie den Strom, um sich durch Radioreportagen und Nachrichten im Fernsehen über die aktuelle Situation des Landes zu informieren. Es ist erschreckend, wie schlimm die Lage nicht weit entfernt von ihrem Dorf ist.
Doch von den Krawallen und brutalen Kämpfen bekommt man im kleinen Dorf nahe Bangang nur wenig mit. „Man braucht schon ein Radio, um zu wissen, wie es ums Land steht“, meint Nguitsa.
Diese Neuigkeiten sind nicht nur notwendig, um die Neugier und das Interesse der Einwohner zu befriedigen, sondern auch um sich für den Notfall vorzubereiten. Nur durch solche Nachrichten können die Dorfbewohner abschätzen, wann es an der Zeit ist die Heimat zu verlassen und in Regionen zu fliehen, die weiter von den Krawallen entfernt sind.
So bietet die neue Elektrizität nicht nur neuen Luxus für die Dorfbewohner, sondern gibt ihnen auch Informationen die womöglich überlebensnotwendig sein können.