Bericht von der Ausreise nach Kanty
Im Oktober 2019 sind zwei aktive Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen vor Ort in Kanty (Guinea) gewesen und haben eine Nachimplementierungsreise durchgeführt. Lorenz und Manuela konnten sich dabei ein Bild vom Zustand der Zisterne machen. Gemeinsam mit den Bewohnern, sowie Schülern der Berufsschule Kindia, organisierten sie Ausbesserungen und Reparaturen.
Im Rahmen des Aufenthalts besuchten die beiden auch den Radiosender SABARI KINDIA. Während des Interviews wurde das Zisternenprojekt vorgestellt, über die Zusammenarbeit des Vereins Ingenieure ohne Grenzen e. V. mit ALB gesprochen und die Wichtigkeit von Wasser und Hygiene hervorgehoben.
In Kanty wurde von den Dorfbewohnern bereits im Vorfeld unseres Besuchs ein WASH-Komitee gegründet. Das aus Frauen und Männern gebildete Komitee besteht aus dem Dorfältesten und der Dorfmutter, dem Lehrer, dem Arzt und weiteren Freiwilligen. Es wird sich um den nachhaltigen Betrieb der Zisterne kümmern und Lösungen für die Verwendung des Wassers erarbeiten, u.a. für Landwirtschaft während der Trockenperiode. Zum Beispiel ist geplant, den Schülern Ananasanbau auf dem Schulgelände beizubringen. Unser Team hat an mehreren Sitzungen des Komitees teilgenommen und verschiedene Seminare zu den Themen „Wartung und Instandhaltung“, „Wasserqualität und Hygiene“ sowie „Finanzen und Buchhaltung“ angeboten.
Wir freuen uns sehr über die Entwicklung des Projekts. Wir sind jetzt soweit, dass wir die Projektübergabe durchführen können.