Der Unterbau

Der Unterbau

Unterbau, Entwicklungshilfe, Sierra Leone, Toiletten, Trockentrenntoiletten

Nachdem alle Fundamente gegossen und fertiggestellt waren, konnte mit dem Mauern der Zementsteine begonnen werden. Bei der ersten Toilette geschah das zwecks Einarbeitung noch unter unserer genauen Anleitung. Anschließend wurde eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gezeichnet, mit deren Hilfe dann die anderen beiden Unterbauten von den Bauhelfern selbstständig gemauert wurden. Dieser Wissernstransfer ist sehr wichtig, denn in Zukunft werden die Bauarbeiter vor Ort selbstständig eine solche Toilette in Rowaka bauen. Wir möchten durch unsere Bauprojekte keine Abhängigkeiten schaffen, sondern das Prinzip der Trockentrenntoiletten der lokalen Bevölkerung nahebringen, sodass künftig an verschiedenen Orten diese Sanitäranlagen geschaffen werden können.

Am Ende der Woche waren alle drei Unterkonstruktionen fertiggestellt. Währenddessen wurden fleißig die noch fehlenden Lehmsteine hergestellt und Fliesen für die Interfaces geschnitten. Die Interfaces stellen die Löcher dar, die für Kot und Urin vorgesehen sind, um die korrekte Trennung zu ermöglichen. Deren Herstellung der Fliesen ist allerdings nicht so einfach und hat daher viel Geduld und auch einige Scherben gekostet.

Sierra Leone, Entwicklungshilfe, Toiletten

Ebenso stand in dieser Woche der Hygiene-Workshop an, bei dem wir uns mit den Lehrer*innen über das vorhandene Wissen über Krankheitsübertragung, Händewaschen, Wasserquellen und Lebensmittelhygiene austauschen konnten. Mit Hilfe des Aschespiels, bei dem ein Kind mit Asche an den Händen einem anderen Kind die Hand gibt und das wiederum einem anderen Kind usw., konnte die Übertragung von Krankheitserregern und Keimen sichtbar gemacht werden. In einem anschließenden Quiz haben die Kinder dann gezeigt, was sie zum Thema Hygiene gelernt haben.

Sierra Leone, Entwicklungshilfe

Wir freuen uns jedes Mal sehr, wenn wir während der Arbeit von Menschen aus dem Dorf Früchte geschenkt bekommen: Bananen, Ananas, Kokosnüsse oder Papayas. So ein Obstsalat schmeckt hier viel besser als in Deutschland und wir freuen uns auf die Mangozeit, die bald beginnen wird.
Am Wochenende haben wir unsere recht kurze Freizeit dazu genutzt, um auf einen nahegelegenen Hügel zu wandern. Der steile Aufstieg wurde mit einer leicht vernebelten Aussicht auf Makali und die Umgebung belohnt.