Erster Stop: Sotang

Nach dem ersten Tag mit dem Jeep und einem Zwischenstopp in Phaplu, wo es den besten Kaffee in ganz Nepal gibt, brauchten wir über 5 Stunden für die restlichen 21 km Luftlinie bis zu unserem ersten Ziel Sotang. Mit einem vollbesetzten Jeep (10 Personen) war die Fahrt eine echte Herausforderung. Vor allem, wenn man auf der Metallkante der Rückbank sitzen musste. Die Straße bestand mehr aus großen Steinen als aus Schotter. Je weiter man sich von Kathmandu entfernte, desto schlechter wurden die Straßen, aber desto schöner wurde die Aussicht.
In Sotang angekommen, machten wir uns nach dem Einchecken zusammen mit den Schüler*innen auf den Weg zur Shree Bakhapalam Schule, um unsere Implementierungen von 2022 zu überprüfen und zu sehen, was in Zukunft noch verbessert werden kann. Wir führten Interviews mit Schüler*innen und Lehrer*innen durch und überprüften die technische Installation. Trotz kleinerer Probleme, wie einem von Mäusen angeknabberten Kabelstrang, war unser Eindruck sehr positiv.
Das Wochenende nutzten wir, um die technischen Probleme zu lösen, unterstützt von zwei Lehrern, die vor eineinhalb Jahren an unserem Trainee-Programm teilgenommen hatten. Ihre Modifikationen an der Anlage zeigten, wie wichtig solche Schulungen sind. Parallel dazu führten wir weitere Interviews mit Eltern durch, die sehr wissbegierig waren. Die sichere Verkabelung scheint den gewünschten Leuchtturmeffekt zu haben.
Zum Abschluss gab es noch einen Workshop über Blitzschutz, Verhalten bei Gewitter und den sicheren Umgang mit Strom. Dann hieß es Abschied nehmen von der Schule, an der Matthias bereits 2022 sechs Wochen verbracht hatte. Jetzt geht es weiter nach Kanku...

