Spontaner Besuch in Damkhu

Auf unserer aktuellen Projektreise sind wir in Damkhu angekommen, einem Ort, den wir schon auf früheren Reisen besucht haben. Die Schule in Damkhu lag auf unserem Weg und nach einer spontanen Entscheidung beschlossen wir, einige Tage vor Ort zu bleiben und auch die Schule und das Dorf zu erkunden. Denn unser Ziel ist es, gezielt dort zu helfen, wo die Unterstützung am dringendsten benötigt wird.
Nach unserer frühen Ankunft in Damkhu wurden wir herzlich in unserer neuen Unterkunft empfangen. Der Besuch der örtlichen Schule zeigte uns sofort die dringenden Probleme der Strom- und Wasserversorgung, die wir beide erkunden möchten. Unser Team begann mit der Vermessung der Schule, um die notwendigen Daten für mögliche Lösungen zu sammeln.
Wir luden die Eltern der Schulkinder zu einem Treffen ein, um die Herausforderungen der Schule zu diskutieren und Unterstützung für unsere geplanten Maßnahmen zu erhalten. Unsere Untersuchung der elektrischen Anlage ergab, dass die Verkabelung unzureichend und in schlechtem Zustand war. Wir konnten erste Abhilfe schaffen, indem wir einige Lampenfassungen und Glühbirnen austauschten, aber eine umfassende Lösung erforderte mehr Arbeit und technisches Fachwissen. Lennart, einem Mitglied unseres Teams, gelang es schließlich, die Stromversorgung durch eine geschickte Reparatur in luftiger Höhe vorerst wiederherzustellen.
Interviews mit den Schüler*innen und die Planung der Verkabelungswege standen ebenfalls auf unserem Programm. Am Nachmittag erkundeten wir die Umgebung, um mögliche Wasserquellen ausfindig zu machen. Diese Erkundung führte uns querfeldein durch schwieriges Gelände, aber die gesammelten Daten sind entscheidend für die zukünftige Wasserversorgung der Schule. Am Abend digitalisierten wir unsere Aufzeichnungen, um die Daten für die weitere Planungsarbeit zu sichern.
Zusammen mit den ortskundigen Lehrer*innen setzten wir die Erkundung der Wasserquellen fort. Trotz der kurzen Entfernung war das Gelände schwierig und die Höhe machte die Arbeit anstrengend. Die Erkundung nahm den größten Teil des Tages in Anspruch, aber die Ergebnisse sind vielversprechend. Ein abschließendes Treffen mit dem Lehrerkollegium gab uns die Möglichkeit, unsere Ergebnisse und die nächsten Schritte zu besprechen. Morgen geht es weiter nach Thulodhunga, wo wir bereits letztes Jahr waren und unter anderem eine Photovoltaikanlage installiert haben.