Der nächste große Schritt für Kanku: Solarstrom für die Schule

Der nächste große Schritt für Kanku: Solarstrom für die Schule

Kanku

An der Shree Kanku Secondary School gehören Stromausfälle zum Alltag: Rund 24 Prozent der Schulzeit steht kein Strom zur Verfügung – im Durchschnitt etwa 200 Minuten am Tag. Digitale Lehrmethoden und eine verlässliche Nutzung elektrischer Geräte sind dadurch nur eingeschränkt möglich. Genau hier setzt unser nächster Projektschritt an.

So gehts weiter 2026

Die Abbildung fasst unseren Ansatz zusammen: Solarstrom ergänzt das öffentliche Stromnetz, sichere Elektroinstallationen und Blitzschutz schützen Menschen und Gebäude, und die Ausbildung lokaler Fachkräfte sichert den langfristigen Betrieb.

Bereits 2025 haben wir dafür eine wichtige Grundlage geschaffen. Die Schule erhielt neue Leitungen, Beleuchtung, Steckdosen und Unterverteilungen. Zusätzlich wurden Erdung und Blitzschutz installiert. Nun gehen wir den entscheidenden nächsten Schritt: Im Oktober 2026 soll auf dem Schuldach eine Photovoltaikanlage entstehen. Rund 16 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von etwa zehn Kilowatt werden künftig Strom für den Schulbetrieb erzeugen. Eine Batterie speichert einen Teil der Energie und hilft, Stromausfälle besser zu überbrücken. Das öffentliche Stromnetz bleibt weiterhin eingebunden.

Hinter der Anlage steckt ein sorgfältig geplantes Gesamtsystem. Laderegler nutzen die verfügbare Sonnenenergie möglichst effizient, während ein Wechselrichter den Solarstrom für die Schule bereitstellt. Sicherungen, Überspannungsschutz und Erdung schützen die Anlage. Eine Fernüberwachung ermöglicht es, den Betrieb zu kontrollieren und Fehler frühzeitig zu erkennen. Außerdem ist das System so ausgelegt, dass es bei steigendem Strombedarf später erweitert werden kann.

Gemeinsam mit unserem Projektpartner Classrooms In The Clouds wollen wir jedoch nicht nur Technik installieren. Lokale Fachkräfte werden in Aufbau, Betrieb und Wartung der Anlage einbezogen. So bleibt das notwendige Wissen dauerhaft in der Projektregion. Aus den Elektroarbeiten des vergangenen Jahres entsteht damit eine sichere, nachhaltige und zukunftsfähige Stromversorgung – und für die Schule eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten.