Die Projektgruppe strukturiert sich neu

Die Projektgruppe strukturiert sich neu

Das Team der Projektgruppe "Wassertanks für Tansania" begrüßt neue Mitglieder. Zur Zeit wird sich ein Überblick verschafft über Erfolge, ausstehende Fragen und Probleme. Jeder der Interesse an unserem Projekt hat, kann sich gerne bei uns melden oder zu einem unserer Treffen kommen.

Im Februar 2013 begrüßte das Projekt „Wassertanks in Tansania“ der Regionalgruppe Berlin fünf neue ehrenamtliche Mitglieder. Mit ihrer Beteiligung soll das Projekt weitergeführt und weiterentwickelt werden. Der Bau von Zisternen zur Speicherung von Regenwasser ist das älteste Projekt der Berliner Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen. In Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation vor Ort, MAVUNO, wurden seit 2008 107 Tanks errichtet, mit deren Wasser über 3.500 Menschen in Tansania versorgt werden.

„Die Mitarbeiter beider Organisationen haben durch die langjährige Zusammenarbeit viel voneinander gelernt. So können unter anderem die tansanischen Facharbeiter selbstständig Zisternen errichten sowie die Instandhaltung, Wartung und Wasserqualität sicherstellen ohne dass ein Mitglied der Ingenieure ohne Grenzen anwesend sein muss.“ berichtet Stephan Dittrich, Student der Technischen Universität Berlin bei der Einführung der neuen Mitglieder. Durch diese Begebenheiten wurde in Tansania eine wichtige Stufe in der Entwicklungszusammenarbeit erreicht: Sich selber überflüssig machen. Ingenieure ohne Grenzen kann sich nun vermehrt der Weiterentwicklung und Finanzierung widmen. Der Bau einer Zisterne startet sobald 1.800 € gespendet wurden und bei MAVUNO eingegangen sind. Familien in der tansanischen Region Kagera, die noch keine Möglichkeit der Regenwasserspeicherung besitzen, können sich bei MAVUNO für den Bau einer Zisterne bewerben. Anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs erstellt MAVUNO eine Reihenfolge für den Bau neuer Zisternen. Familien mit einer errichteten Zisterne können den sogenannten „water clubs“ beitreten und müssen einen kleinen monatlichen Beitrag zahlen. Über dieses Wartungssystem kann ein lokaler Wartungsmanager, die Sicherstellung der Wasserqualität und notwendige Instandsetzungen finanziert werden. Das ermöglicht eine nachhaltige Weiterführung des Projekts.