Neues vom Kamerunprojekt
Sebastian Raab
20.07.2012 11:55
Das Projekt „Sicherstellung der Wasserversorgung in Bandiangseu, Kamerun“ schreitet voran. Wir haben regen Kontakt zu unserer kamerunischen Partnerorganisation ADEID, die für uns in den nächsten Tagen eine Vorerkundung durchführen wird. Diese umfasst eine mehrtätige Reise ins Projektgebiet, die vor allem zur Kontaktaufnahme zu lokalen Entscheidungsträgern und dem Untersuchen der Wassersituation dient. Dabei soll die bisherige Situation analysiert werden, indem die Wasserstellen besichtigt werden, mit der lokalen Bevölkerung gesprochen wird und Ärzte und Krankenstationen besucht werden. Letzteres soll dazu dienen, sich ein Bild zu machen, wie viele Krankheiten durch verunreinigtes Wasser verursacht werden. Erste grobe Lösungsansätze können vorgeschlagen und abgeschätzt werden.
Auch stattete unsere Kontaktperson der NGO ADEID, Emile Lando, einen Besuch in Kassel ab, da er für 2 Wochen in Deutschland unterwegs war. So kam er zu einem unserer wöchentlichen Treffen und zum anschließenden Grillen. Für das gegenseitige Kennenlernen und die gemeinsame zukünftige Arbeit war dies natürlich sehr förderlich, so konnten viele Fragen im direkten Dialog geklärt werden und weitere Aufgabenstellungen erarbeitet werden.
Auch die formalen Angelegenheiten spiegeln den Fortschritt unseres Projektes wieder: So ist im März diesen Jahres die Projektvoranfrage, sowie Anfang Juli der Erkundungsantrag von der Berliner Geschäftsstelle genehmigt worden, was uns zu einer eigenen Erkundung, wie sie im Ablauf eines Projektes der Ingenieure ohne Grenzen e.V. vorgeschrieben ist, berechtigt. Diese Erkundung ist für November geplant, und wird in den nächsten Wochen detailliert geplant und organisiert. Hierzu gehört z.B. das Buchen der Flüge, das Organisieren der Termine (z.B. bei der deutschen Botschaft) und das Aufstellen eines genauen Zeitplans mit allen Aufgaben, die während der rund 2 Wochen erledigt werden sollen. Dies umfasst das Vorstellen und gegenseitige Kennenlernen der örtlichen Bevölkerung sowie den Entscheidungsträgern, das weitere Untersuchen der Wassersituation (auch mit Entnahme von Wasserproben, teils für Messungen vor Ort, teils zur Konservierung für Messungen im Labor) sowie eventuell schon das Durchsprechen von ersten Lösungsansätzen.
So hoffen wir unsere eigene Erkundung im November durchführen zu können, und sind gespannt auf die Ergebnisse, die unsere Partnerorganisation bei der ersten Erkundung in den nächsten Tagen und Wochen liefern wird.
Fortsetzung folgt…