Tag 4 – 9.12.2011
Am Freitag, den 9.12.2011 wollten wir eigentlich nach Bamenda aufbrechen, nachdem wir mit Callistus die weiteren Planungen besprochen hatten. Da dieser aber private Dinge zu erledigen hatte, wurde daraus nichts. Wir entschlossen uns schließlich diesen Tag noch in Douala zu verbringen. Wir hatten noch eine Firma entdeckt, die auch solche Tanks anbietet, wie wir sie suchen. Wir haben also nach einem ausgiebigem Frühstück wieder Etienne zu uns gerufen , um uns bei diesen Aktivitäten zu unterstützen. Er war dazu auch sofort bereit.
Als wir aufbrechen wollten, erreichte uns ein Anruf von Callistus, der uns mitteilte, dass er, da er seine Dinge zurückstellen musste, bereits um 12 Uhr, also ca. 40 Minuten später, mit dem Bus nach Bamenda reisen und uns mitnehmen wollte. Aufgrund der Kürze der Zeit, die uns dabei zum Packen, Auschecken und die Fahrt zum Busbahnhof noch zur Verfügung stand und der geplanten Aktivitäten, mussten wir das ablehnen.
Im Nachhinein stellte sich bei der Verabschiedung von Callistus heraus, dass dies die falsche Entscheidung war, da die zur Verfügung stehende Zeit wesentlich länger gewesen wäre. Aber wer sollte das wissen!? Wir sind halt in Afrika und mit der Pünktlichkeit nimmt man es hier halt viel lockerer. Wir besprachen also mit Callistus, dass wir ihn am nächsten Nachmittag in Bamenda wieder treffen wollten und schickten ihn auf die ca. 500 km lange Reise.
Bei der Gelegenheit haben wir am Busbahnhof eine neue Sim-Karte für Kamerun gekauft, in der Hoffnung nun auch endlich dieses Problem gelöst zu haben. Dem sollte aber nicht so sein, wie sich später herausstellte!
Wir besuchten also mit Etienne die am Tag vorher gefundene Baustoffhandlung und informierten uns über deren Angebot, soweit es für uns interessant ist. Nachdem wir Fotos gemacht, Preise erfragt und Visitenkarten ausgetauscht hatten, verließen wir das Geschäft. Anschließend besuchten wir verschiedene Busunternehmen, die nach Bamenda fahren. Leider war dabei kein Angebot dabei, das unseren Vorstellungen entsprach. Etienne wollte sich am nächsten Morgen darum kümmern und uns dann informieren und Abholen.
Schließlich setzte er uns bei einem Internetcafe ab, damit wir unsere Emails checken und andere Dinge im Internet erledigen konnten. Wir wollen schließlich die Welt retten! Bei einem fast 2-stündigen Stromausfall während unserer gebuchten Zeit wurde unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt. Im Endeffekt haben wir aber viele Dinge erledigen können.