Sightseeing
10.10.2014 09:48
Jakob Rauch
Da die Projektarbeit gegen Ende eher schleppend voran ging und wir deswegen nichts neues darüber zu berichten haben, hier nun ein kurzer Bericht über unseren Ausflug zum Pan-Gong Lake. Der See, hauptsächlich für sein außergewöhnliches Farbenspiel bekannt, ist zum größten Teil unter chinesischer Verwaltung. Touristen benötigten ein Permit, das allerdings ohne Probleme zu bekommen ist. Von Mahabodhi dauerte die fahrt etwa fünf Stunden, wobei ein über 5300m hoher Pass zu überqueren ist. Ansonsten verläuft die Fahrt vor allem über unebene Asphalt- oder Schotterpisten. In Anbetracht des Straßenverlauf ist gegen den Zustand der Straßen allerdings nichts einzuwenden. Etliche LKW Wracks in den tiefen Schluchten zeugen von der stetigen Gefahr dieser Straße.
Das Farbenspiel des Pan-Gong Lakes entschädigt aber auf jeden Fall für die Strapazen der Reise. Der See selber erstrahlt in diversen Blautönen und hat bei genauerer Betrachtung kristallklares Wasser. Umgeben ist er von orange-roten Bergen, die einen Abfluss des Wassers verhindern. Auf diese Weise hat sich der Pan-Gong Lake zum höchsten Salzwassersee Indiens entwickelt.
Wir verbrachten die Nacht in einem der vielen Homestays, einer Mischung aus Guesthouse und privater Unterkunft. Die vielen Camping Plätze hatten um diese Jahreszeit bereits geschlossen, wären aber wohl auch ziemlich kalt geworden. Bereits kurz nach Sonnenuntergang fielen die Temperaturen deutlich und unterschritten schnell den Gefrierpunkt.
Am nächsten Vormittag traten wir dann recht zügig die Heimreise an. Außer dem See gab es hier auch nichts zu besichtigen.