Betonarbeiten

Betonarbeiten

13.06.2016

Die Woche beginnt mit Experimenten um die richtige Betonmischung zu finden: zunächst wird eine trockene Betonmischung in Wasser angesetzt. Diese bindet nicht richtig ab, Beton ist am Ende von Hand zerbrechbar. Die 2. Mischung nach dem normalen Mischungverhältnis (1 Sack (50kg) Zement, je zwei Schubkarren Sand und Steine und 25l Wasser) wird in Eimer gefüllt. Nach 2 Tagen haben wir einen festen Block den man nicht zerstören kann.

Anschließend wird ein zweites Pad als Test in abgewandelter Weise betoniert, um ein möglichst gutes Ergebnis im Zusammenhang mit dem durchdrückenden Grundwasser zu erreichen: in der Ecke des ausgehobenen Lochs wird ein kleines, tieferes Loch gegraben. Die Pumpe saugt das von der Ebene ins kleine Loch nachfließende Wasser heraus, so dass die Bewehrung in trockenem Zustand eingesetzt und Beton von den restlichen 3 Ecken eingefüllt werden kann.

Der Arbeitsablauf hierzu sieht folgendermassen aus: Zunächst wird das Loch ausgepumpt, anschließend wird der Bewehrungsstahl eingesetzt und ausgerichtet. In der Zwischenzeit wird der Beton manuell gemischt. Es werden 7 Schubkarren Beton benötigt. Diese werden zum Loch gefahren und drei Seiten des Lochs mit Beton befüllt. Während aus dem kleinen Loch weiterhin das Wasser gepumpt wird werden weitere 7 Schubkarren Beton angemischt und zum Loch gefahren. Die Pumpe wird entfernt und zügig der verfügbare Beton eingefüllt, um das von unten nachfließende Wasser zu stoppen.

Als Tagesziel ist geplant 4 Fundamentlöcher auf die exakten Maße vorzubereiten, die 4 Pads zu betonieren und dann ist Fauch schon Feierabend!