Langsam sind die Räume erkennbar
22.07.2016
Zu Beginn der Woche werden die vier Holzlehrgerüste der zweiten und dritten Bogenscheibe ausgebaut, an der neuen STelle wieder eingebaut und ausgerichtet. Das Ausrichten übernehmen hauptsächlich unsere Projektmitglieder zusammen mit Blessing, unter Mithilfe der Maurerassistenten und durch das strenge Auge des Maurers Raphiod. Damit wir die Höhen über die gesamte Gebäudelänge prüfen und ausrichten können, wird der letzte Woche begonnene Eck-Pfeiler bis fast zur Endhöhe von ca. 5,20 m gemauert. Da man hier oben näher bei Gott ist führen John und Uwe den Begriff “Heaven corner” und “Heaven tower” ein.
Zur Überprüfung der Höhen werden verschiedene Methoden verwendet: Waterpipelevel, Wasserwaage und gespannte Schnur.
Das beauftragte Musterfenster mit den vertikalen drehbaren Lüftungslamellen ist leider nicht zufriedenstellend, da die Anschlüsse unsauber gearbeitet sind und die Firma keine klare Aussage zum Witterungsschutz machen kann. Wir verwerfen die Idee der Lamellen und wollen nun ortstypische Standard-stahlfenster einbauen. Diese lassen wir entsprechend unserer Planung modifizieren.
Die Wasserversorgung beschäftigt uns erneut diese Woche. Wir stellen einen unserer bisherigen Arbeiter (Vaimo) wieder ein, um das Wasserloch tiefer zu graben. Der Wasserspiegel sinkt bereits. Jeden morgen wird soviel Wasser wie möglich in unseren Tank gefüllt, trotzdem scheint der Tank sich nicht wirklich zu füllen.
Auch diese Woche gibt es wieder Nachschub an Materialien. Es werden unter anderem 1725 fehlerhafte Ziegelsteine geliefert, jedoch auf Kosten der Firma ausgetauscht. Ausserdem werden weitere Fensterangebote werden eingeholt: 1. lokal bei einem kleinen Fensterbauer in der Nähe, 2. bei einer Fensterbaufirma im Industriegebiet und 3. bei einem Baumarkt, bei dem wir breits Kunden sind.