Spenden leicht gemacht! Mit jedem Pfandbon mehr Wasser für Nyamache
Die Pfandbon-Aktion in Ilmenau geht in die nächste Runde: Viele Menschen in Kenia haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Ingenieure ohne Grenzen möchten das ändern und werden durch die Bürger in Ilmenau fleißig unterstützt.
Seit einigen Wochen hängen in den Ilmenauer Filialen der EDEKA und Sagasser Märkte Sammelboxen, in denen Kunden ihre Pfandbons spenden können. Die so gesammelten Spenden kommen „Wasser für Nyamache“ in Kenia zugute, einem Projekt von Ingenieure ohne Grenzen, für dass sich die Regionalgruppe Ilmenau engagiert.
Kenia wird von den Vereinten Nationen als wasserarmes Land eingestuft. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser. Auch die Schulen in Nyamache verfügen über keine ausreichende Wasserversorgung. Das Ziel von Ingenieure ohne Grenzen ist es diese Situation zu verbessern. In enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung werden dazu Anlagen geplant und gebaut, damit die Menschen das ganze Jahr über sauberes Wasser zur Verfügung haben.
Einem solchen Projekt geht stets die Erkundung voraus, zu deren Finanzierung die gespendeten Pfandbons beitragen. Hierbei erarbeitet Ingenieure ohne Grenzen vor Ort und in Abstimmung mit der Dorfgemeinde eine angepasste Lösung. Schulungen zum Umgang mit Wasser und zur Wartung und Reparatur der Anlagen helfen der Gemeinde langfristig und nachhaltig.
Die Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, die Lebensbedingungen von Menschen weltweit durch technische Entwicklungszusammenarbeit nachhaltig zu verbessern. Dies kann ein Brücke sein, um zum nächsten Krankenhaus zu gelangen oder der Bau einer Zisterne, die Familien das ganze Jahr über mit sauberem Wasser versorgt. Die Organisation finanziert sich hauptsächlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge und hat mittlerweile über 3.000 Mitglieder und ehrenamtlich organisierte Regionalgruppen in 30 deutschen Städten. In mehr als 25 Projekte weltweit entsendet der Verein jedes Jahr etwa 60-70 Freiwillige. Der Hauptsitz mit 11 hauptamtlichen Mitarbeitern ist in Berlin.
Weitere Informationen zu Spenden und dem Projekt finden Sie unter:
https://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/ilmenau
und auf der Projektseite