Erste Treffen mit verschiedenen NGOs (18.9 bis 20.9)
Am Sonntag (18.9) kamen wir schon vormittags in Jinja an. Unterwegs mussten wir leider einmal das Matatu wechseln, da im ersten Taxi vor allem Taschendiebe transportiert wurden. Früh genug bemerkt, konnten wir jedoch unsere Wertsachen bei uns halten und am nächsten Stopp aussteigen. Nach diesem kleinen Zwischenfall ging es dann aber doch schneller als erwartet in einem anderen Matatu weiter.
Nach einem kurzen Stadtrundgang nutzen wir den Rest des Tages zur Vorbereitung des Meetings mit Busoga Trust. Busoga Trust ist eine NGO, die schon eine Vielzahl von verschiedenen Wasserbauprojekten durchgeführt hat. Gleichzeitig ist Busoga Trust für den ganzen Raum Busoga (also unter anderem auch für unser Projektgebiet) Schirmherr des UWASNET, ein Zusammenschluss etlicher NGOs zum Thema Wasser, Sanitär und Hygiene. Bei Busoga Trust laufen somit alle Fäden zusammen, sie haben den besten Überblick darüber welche Projekte laufen, welche Methoden verwendet werden und wie diese funktionieren. Das Treffen mit Johnson und Mark lief sehr gut, wir bekamen Unmengen interessanter und nützlicher Informationen, sowie einige Tipps zu Gegebenheiten und Abläufen in Uganda. Nach dem Treffen musste es umfangreich nachbereitet werden (überraschend wie lange das selbst bei einem 2-Stunden-Gespräch dauert!). Schließlich musste noch das Treffen des nächsten Tages mit HYT entsprechend vorbereitet werden. Auch hier stellten wir zunächst uns als Verein, das Projekt und erste Ideen vor, bevor HYT (in Form von Mauricia, Philip und Charly) einige interessante Informationen über ihre innovative Methode des Zisternenbaus übermittelten. Bei dieser Methode werden die für den Zisternenbau benötigten Ziegel nicht wie herkömmlich sehr rohstoffintensiv gebrannt, sondern durch eine spezielle Presse und Muskelkraft gepresst. Entsprechend umweltfreundlich sind Zisternen dieser Bauart. Auch für unser Projekt ist solch eine Zisterne prinzipiell denkbar. Ein Wiedersehen am Hope Centre innerhalb der nächsten zwei Wochen zur Klärung weiterer Fragen ist wahrscheinlich.
Nach dem Treffen ging es noch kurz zur Stärkung in unser (mittlerweile) „Stammrestaurant“. Dann beschäftigten uns in erster Linie die Nachbereitung des Gesprächs, sowie die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Morgen (21.9) wird es nämlich ernst, wir fahren endlich nach Kasala zum Hope Centre. Außerdem werden wir morgen schon der gesamten Dorfgemeinde vorgestellt, der Dorfgemeinde wiederrum das Projekt und unsere Vorhaben erläutert. Wir sind extrem gespannt, wie das ablaufen wird und freuen uns drauf!
Nächste Infos gibt’s dann in ein paar Tagen aus Kasala!
Viele Grüße
Philip, Luise und Johannes