Deutsche Qualität in aller Munde
4.11.2016
Auch am zweiten Tag in Bertoua geht es nach einem guten Frühstück los. Zuerst steht ein privater Besuch bei Herrn Mvom an (ehem. Delegierter des Ministeriums für Sekundarschule im Bezirk Lom et Djerem). Er ist einer der ersten Unterstützer des Vereins ALKA. Wie schon mehrmals betont wurde, gibt es in Kamerun quasi keine ehrenamtlichen Vereine. Herr Mvom hat die ALKA-Gründer trotzdem immer darin bestärkt ihre Ziele zu verfolgen. Wir fahren weiter zum Lycée Bilingue, um dort Wasserproben am Brunnen zu nehmen und die Sanitäranlagen zu begutachten. Wie immer werden wir vom Schulleiter und anderen Vertretern begrüßt. Das gleiche steht auf der anderen Straßenseite am Lycée Scientifique auf dem Programm. Dort werden wir von der polnischen Nonne abgeholt, die wir bereits am Vortag kennengelernt haben. Mit ihr fahren wir zum Mittagessen zum Anwesen der Nonnen. Es werden wieder lokale Speisen gereicht und wir bekommen eine Führung durch den vielseitigen Nutzgarten. Nun wissen wir auch die Erdnusspflanzen, Papayabäume und Hibiskus aussehen.
Von dort geht es wieder zum Institut le Levant. Hier stellen wir unser Projekt bei den offiziellen Vertretern der Schule vor und unterschiedliche Möglichkeiten der Umsetzung. Im Anschluss besichtigen wir mit allen das großzügige Gelände der Schule. Von der Schulleitung werden wir dazu überredet, ein „Isenbeck“ zu probieren. Wir fahren anschließend nach Hause und diskutieren beim Abendessen mit einem Teil der ALKA-Mitglieder die Komplexität eines Grundwassermanagements. Auch heute schlafen wir gut ein.