
Ein Ort zum Wohnen, Lernen und Spielen sollte vor allem eines sein: ein sicherer Ort. Im Centre for the Blind leben derzeit 20 sehbeeinträchtigte und blinde Schüler*innen. Doch die vorhandene Infrastruktur ist nicht barrierefrei und teilweise baufällig. Der Zustand der Sanitäranlagen, überfüllte Schlafsäle und fehlende visuelle oder haptische Orientierungshilfen erschweren den Alltag der Kinder und Jugendlichen.
Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort wollen wir das Centre zu einem geschützten und barrierearmen Lebens- und Lernort weiterentwickeln. Ein erster Schritt ist bereits geschafft: Seit Anfang des Jahres schützt ein Zaun aus Maschendraht, begrünt mit lokalen Pflanzen, das Gelände vor Unbefugten und stärkt damit das Sicherheitsgefühl der Bewohner*innen.

Doch es gibt noch viel zu tun. Gemeinsam mit den Schüler*innen soll ein barrierefreies Leitsystem entwickelt und umgesetzt werden. Geplant sind außerdem ein neuer Schlafsaal mit mehr Platz und Privatsphäre, Wohnräume für Lehrer*innen und Aufsichtspersonen sowie neue barrierefreie Toiletten und Waschgelegenheiten.
Dabei geht es um mehr als Gebäude. Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen erleben in Uganda, insbesondere in ländlichen Regionen, große Herausforderungen und Diskriminierung. Deshalb soll das Projekt auch das Umfeld sensibilisieren – unter anderem durch Workshops und Radiosendungen.
So entsteht Schritt für Schritt ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche sicher wohnen, lernen und spielen können und an dem ihre Bedürfnisse und ihre Perspektiven im Mittelpunkt stehen. Genau darum geht es bei unserer Kampagne „Gebautes Leben – von der Skizze zur nachhaltigen Zukunft.“

Unterstützt uns mit einer Spende dabei, aus Skizzen sichere Orte zu machen – auch für die Kinder im Centre for the Blind in Iganga.
