
Ein geschützter Ort zum Wohnen, Spielen und Lernen
Neue Schlaf- und Wohnbereiche mit barrierefreien Sanitäranlagen für sehbehinderte Schüler*Innen und Lehrer*Innen

A safe place to live, play and learn
New sleeping and living areas with accessible sanitary facilities for visually impaired pupils and teachers
- Partnerorganisation:
- Suubi Community Projects
- Projektphase:
- Planungsphase
- Umsetzungsphase
- Abgeschlossen
PlanungsphaseUmsetzungsphaseAbgeschlossen- Gesamtbudget:
- ca. 250.000,00 Euro
- Standort:
- Uganda
- Projektzeitraum:
- bis
- Themen:
- Hoch- und BrückenbauWasser- und Sanitärversorgung
- Nachhaltigkeitsziele:
(SDGs der UN) - Projektleitung:
- Alexander Rolf
Warum dieses Projekt?
In einem Vorort von Iganga leben 20 Kinder und Jugendliche mit Sehbeeinträchtigung in einem baufälligen Gebäude aus den 1940er Jahren. Sie besuchen die angrenzende Bishop Willis Demonstration Primary School und stehen vor großen Herausforderungen: überfüllte Schlafsäle ohne Barrierefreiheit, unzureichende Sanitäranlagen, Probleme bei der Wasser- und Elektrizitätsversorgung.
Schwerwiegend ist außerdem die Unsicherheit und Angst, die sie täglich in ihrer Wohnumgebung erleben. Aufgrund ihrer Sehbehinderung sind sie einem erhöhten Risiko für Diebstahl und Übergriffe ausgesetzt, da sie sich oft nicht selbst verteidigen oder Bedrohungen frühzeitig erkennen können. Hinzu kommt, dass Menschen mit Sehbehinderungen in der Region oft stigmatisiert werden, was ihre soziale Teilhabe zusätzlich erschwert.
Doch Bildung ist ein Menschenrecht – und eine inklusive Umgebung ist der Schlüssel zu einer selbstbestimmten Zukunft. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern schaffen wir eine sichere und fördernde Umgebung, die den Schüler*innen ein geschütztes Leben und bessere Bildungschancen ermöglicht.



Unsere Maßnahmen
Unser Projekt trägt dazu bei, die Lern- und Lebensbedingungen für Menschen mit Sehbehinderung zu verbessern sowie ein gesteigertes öffentliches Verständnis für ihre Bedürfnisse und Potenziale in der Region Iganga zu erreichen.
Um dies nachhaltig zu bewirken, planen wir gezielte Maßnahmen in drei Kernbereichen:
1. Sicherheit und Schutz
🔹 Ein "grüner Zaun" aus Maschendraht bepflanzt mit lokalen Pflanzen schützt das Gelände vor Unbefugten und erhöht die Sicherheit.
🔹 Workshops und Radiobeiträge tragen dazu bei, für die Bedürfnisse sehbeeinträchtigter Menschen zu sensibilisieren.
🔹 Ein barrierefreies Leitsystem wird gemeinsam mit den Schüler*innen entwickelt, um sichere Navigation auf dem Gelände zu ermöglichen.
2. Verbesserte Wohnbedingungen
🔹 Bau eines neuen Schlafsaals mit mehr Platz, besserer Beleuchtung, und vereinfachter Orientierung durch Kontrast oder taktile Elemente.
🔹 Einrichtung von Wohnräumen für Lehrer*innen und Aufsichtspersonen zur besseren Betreuung der Kinder.
🔹 Schulungen zur Instandhaltung der Gebäude, um langfristige Nutzung sicherzustellen.
3. Hygiene und sanitäre Infrastruktur
🔹 Errichtung neuer, barrierefreier Toiletten und Waschgelegenheiten.
🔹 Hygiene-Workshops für Schüler*innen mit Sehbehinderung, die gezielt auf ihre Bedürfnisse angepasst sind.
🔹 Sensibilisierung von lokalen Bauunternehmen und Organisationen für barrierefreies Bauen im Sanitärbereich.
Das Projekt ist Teil des Ingenieure Ohne Grenzen e.V - Programms "Grundversorgung für Schulen". Die einzelnen Maßnahmen werden in aufeinander folgenden Phasen umgesetzt, basierend auf der Priorisierung der Stakeholder vor Ort.







Was bewirken wir langfristig?
Unser Projekt trägt zur Erreichung mehrerer Nachhaltigkeitsziele der UN bei:
✅ SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen – Verbesserte Hygiene und Sicherheit reduzieren gesundheitliche Risiken.
✅ SDG 4: Hochwertige Bildung – Barrierefreie Infrastruktur und Wohnbedingungen ermöglichen konzentriertes Lernen.
✅ SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitärversorgung – Zugang zu sicheren Sanitäranlagen verbessert die Lebensqualität.
✅ SDG 10: Weniger Ungleichheiten – Förderung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe.
Durch den engen Einbezug der lokalen Gemeinschaft und der Schüler*innen selbst sorgen wir für eine nachhaltige Veränderung, die weit über das Projekt hinaus Wirkung zeigt.
Blog

Barrierefreiheit erleben und verstehen
Im Rahmen unserer Weihnachtsfeier in der B-Side fand ein ganz besonderer interner Workshop statt: Unsere Arbeitsgruppe Barrierefreies Bauen hatte zu einem intensiven und praxisnahen Workshop eingeladen, der sich ganz dem Thema Barrierefreiheit widmete, einem zentralen Bestandteil unseres Projekts am Center for the Blind in Iganga.
Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Katinka, die sich im Rahmen einer universitären Facharbeit intensiv mit dem Thema barrierefreies Bauen beschäftigt hat – mit direktem Bezug zu unserem Projekt. In ihrem Vortrag stellte sie die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Arbeit vor:
Welche Faktoren sind beim barrierefreien Bauen besonders relevant?
Welche Rolle spielen Kontraste, Beleuchtung, Materialien und Orientierungshilfen?
Und worauf kommt es an, wenn man für und mit Menschen mit Sehbeeinträchtigungen plant?
Der Vortrag machte deutlich, dass Barrierefreiheit weit über Normen und Richtlinien hinausgeht und vor allem eines erfordert: ein echtes Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzer*innen.
Nach dem theoretischen Input ging es in die Praxis. Die Arbeitsgruppe hatte einen Workshop vorbereitet, bei dem wir mithilfe spezieller Brillen verschiedene Sehbeeinträchtigungen simulieren konnten. In Kleingruppen bewegten wir uns durch die B-Side und die umliegenden Außenbereiche und stellten uns Fragen wie:
Wie gut komme ich hier zurecht?
Was hilft mir bei der Orientierung?
Welche Hindernisse fallen mir plötzlich auf?
Welche Maßnahmen erleichtern oder erschweren die Nutzung von Räumen?
Diese Perspektivwechsel waren für viele von uns sehr eindrücklich. Dinge, die sonst selbstverständlich erscheinen, wurden plötzlich zu echten Herausforderungen – und genau darin lag der große Mehrwert des Workshops.
Im Anschluss sammelten und evaluierten wir unsere Beobachtungen gemeinsam. Die Ergebnisse zeigten klar, wie wichtig einfache, aber gezielte Maßnahmen für Orientierung und Sicherheit sind und wie unterschiedlich Sehbeeinträchtigungen wirken können.
Unser Ziel ist es nun, dieses gesammelte Wissen konsequent in unser Projekt einfließen zu lassen und bei Planung und Umsetzung weiter zu vertiefen. Der Workshop hat uns dafür nicht nur fachlich, sondern auch persönlich sensibilisiert.
Ein großes Dankeschön an Katinka und die Arbeitsgruppe Barrierefreiheit für die Vorbereitung und Durchführung dieses wichtigen Workshops.

Gemeinsame Weihnachtsfeier in der B-Side
Kurz vor Jahresende kamen unsere Regionalgruppen Münster und OWL zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in der B-Side Münster zusammen. Es war ein rundum gelungener Abend, der fachlichen Input, gemeinsames Erleben und gemütliches Beisammensein perfekt miteinander verbunden hat.
Den Auftakt machte ein spannender Vortrag zum Thema barrierefreies Bauen – ein Thema, das für unsere Projektarbeit eine zentrale Rolle spielt. Besonders schön war, dass es nicht bei der Theorie blieb: In einem anschließenden Workshop konnten wir Barrierefreiheit ganz praktisch erleben und diskutieren.
Nach dem inhaltlichen Teil wurde es weihnachtlich: Gemeinsam wurden Kekse gebacken, Glühwein getrunken und in entspannter Atmosphäre viele Gespräche geführt. Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende vertieft und natürlich auch viel gelacht.
Gerade der Austausch zwischen den beiden Regionalgruppen hat den Abend besonders gemacht. Solche Treffen zeigen immer wieder, wie wichtig persönliches Miteinander für unsere ehrenamtliche Arbeit ist – für Motivation, Zusammenhalt und neue Ideen.
Unsere Weihnachtsfeier war ein wunderbarer Abschluss eines ereignisreichen Jahres und hat einmal mehr gezeigt, wie stark unser Team ist. Mit viel Motivation, Zusammenhalt und neuen Impulsen blicken wir nun auf das kommende Jahr und die nächsten Projektschritte.
Vielen Dank an alle, die dabei waren und diesen Abend so besonders gemacht haben. Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Treffen!

Schlechtes Wetter und gute Laune – Unser Infostand auf dem Weihnachtsmarkt in Münster
Am vergangenen Donnerstag waren wir mit einem Infostand auf dem Weihnachtsmarkt in Münster vertreten und obwohl das Wetter alles andere als einladend war, haben wir uns die Stimmung nicht verderben lassen. Im Gegenteil: Unsere Laune war besser denn je!
Zwischen Lichterglanz, Glühweinduft und Regenschirmen kamen wir mit vielen Besucher*innen ins Gespräch. Zahlreiche Menschen blieben stehen, interessierten sich für unsere Arbeit und stellten Fragen zu unserem Projekt am Centre for the Blind in Iganga sowie zu Ingenieure ohne Grenzen allgemein.
Besonders gefreut hat uns, wie viele sich spontan vorstellen konnten, sich selbst zu engagieren oder uns auf andere Weise zu unterstützen, sei es durch ihre Zeit, ihr Fachwissen oder einfach durch ihr Interesse.
Auch spendenmäßig war der Abend ein Erfolg: Trotz des Wetters konnten wir einen tollen Beitrag für unser Uganda-Projekt sammeln. Jeder Euro hilft uns, eine barrierefreie und sichere Lernumgebung für die sehbehinderten Schüler*innen in Iganga zu schaffen.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die stehen geblieben sind, sich Zeit genommen haben, Fragen gestellt haben oder uns unterstützt haben. Solche Begegnungen motivieren uns jedes Mal aufs Neue.
Wir freuen uns schon auf die nächste Aktion und wünschen eine wunderschöne und besinnliche Adventszeit!

Ingenieure ohne Grenzen jetzt auf den Straßen von Paderborn
Wir freuen uns riesig, eine ganz besondere Neuigkeit zu teilen:
Seit Kurzem läuft in Paderborn und Umgebung Werbung für Ingenieure ohne Grenzen und das auf zahlreichen digitalen Werbetafeln der Firma Imoled!
Ein riesiges Dankeschön an Imoled für diese großartige Unterstützung und die Möglichkeit, unsere Arbeit auf so sichtbare Weise in die Öffentlichkeit zu bringen!
Durch die digitalen Werbetafeln wird unsere Botschaft nun täglich von unzähligen Menschen gesehen. Ganz Paderborn bekommt also mit, wer wir sind und was wir tun. Ingenieur*innen, Studierende, Familien und Interessierte können so auf unsere Projekte aufmerksam werden und hoffentlich neugierig auf unser Engagement werden.
Unsere Arbeit steht für nachhaltige technische Hilfe auf Augenhöhe und dank der Kampagne können wir noch mehr Menschen erreichen, die sich vielleicht selbst engagieren oder uns unterstützen möchten.
Wer in den nächsten Wochen in und um Paderborn unterwegs ist, sollte unbedingt mal einen Blick auf die digitalen Werbetafeln werfen, vielleicht entdeckt ihr ja unsere Anzeige!
Wir freuen uns über jedes Foto, das ihr von den Werbeschildern macht. Teilt sie gerne mit uns oder markiert uns auf Social Media! 📸
Nochmals ein großes Dankeschön an Imoled für diese tolle Kooperation und die Möglichkeit, Ingenieure ohne Grenzen in Paderborn so sichtbar zu machen. Gemeinsam schaffen wir Aufmerksamkeit für Projekte, die wirklich etwas bewegen. 🌍💡

Unser Besuch auf der FMB in Bad Salzuflen
Anfang November waren wir auf der FMB – Fachmesse für Maschinenbau in Bad Salzuflen vertreten und blicken auf einen rundum gelungenen Messetag zurück. Die FMB bot uns eine hervorragende Gelegenheit, unsere Arbeit vorzustellen, neue Kontakte zu knüpfen und mit Unternehmen sowie anderen Organisationen ins Gespräch zu kommen.
An unserem Infostand informierten wir über Ingenieure ohne Grenzen, unsere Regionalgruppe und insbesondere über unser aktuelles Projekt am Center for the Blind in Iganga (Uganda). Viele Besucher*innen zeigten großes Interesse an der Frage, wie technisches Know-how sinnvoll und nachhaltig in der Entwicklungszusammenarbeit eingesetzt werden kann.
Besonders bereichernd war der Austausch mit Vertreter*innen zahlreicher Unternehmen aus dem Maschinenbau und angrenzenden Bereichen. In den Gesprächen ging es nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern auch um fachliche Expertise, mögliche Kooperationen und den Transfer von technischem Wissen in unsere Projekte.
Auch der Kontakt zu anderen Initiativen und Organisationen eröffnete neue Perspektiven und Denkansätze für unsere Arbeit. Die Offenheit und das Interesse der Ausstellenden haben uns sehr positiv überrascht und bestärkt.
Die Messe hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Präsenz und persönliche Gespräche sind, um auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen und Menschen für ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Die geknüpften Kontakte werden wir nun weiter vertiefen und freuen uns darauf, die daraus entstandenen Ideen weiterzuverfolgen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich Zeit für Gespräche genommen haben und an die Organisator*innen der FMB für diese gelungene Messe. Wir kommen gerne wieder!

Es geht los: Der Zaunbau am Centre for the Blind hat begonnen!
Endlich ist es soweit - nach monatelanger Planung, Vorbereitung und Abstimmung können wir voller Stolz verkünden: Unser Projekt am Centre for the Blind in Iganga ist offiziell in die Bauphase gestartet!
Der Implementierungsantrag wurde final freigegeben. Das bedeutet: Grünes Licht für den Bau! Und kaum war die Freigabe da, sind vor Ort auch schon die ersten Spatenstiche gesetzt worden. Der Zaunbau hat begonnen und damit ist der erste große Projektabschnitt in vollem Gange.
Für uns alle ist das ein ganz besonderer Moment. Hinter diesem Startschuss steckt eine enorme Teamleistung, unzählige Stunden an Planung, Abstimmung, Kommunikation und Detailarbeit. Jede kleine und große Aufgabe, jedes Dokument, jede Berechnung hat dazu beigetragen, dass wir diesen Schritt jetzt gehen können.
Wie unsere beiden Projektleiter so schön gesagt haben:
„Das ist ein großer Moment für unser Projekt. Wir sind stolz auf die große Leistung von unserem Team, die dazu geführt hat, dass wir endlich in die Umsetzung gehen. Einmal Schulterklopfen für alle!“
Warum ist der Zaun so wichtig?
Der neue grüne Zaun markiert nicht nur symbolisch den Start unseres Baus, sondern erfüllt auch eine wichtigepraktische Funktion: Er schafft Sicherheit und klare Grenzen auf dem Schulgelände. Das ist ein wichtiger Aspekt, insbesondere für die sehbeeinträchtigten Schüler*innen am Centre for the Blind. Gleichzeitig bildet er die Grundlage für die kommenden Bauabschnitte und die weitere Planung.
Wir sind stolz, glücklich und unglaublich motiviert, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer*innen, die in den letzten Monaten mit so viel Engagement, Geduld und Herzblut an diesem Projekt gearbeitet und gespendet haben.
Der erste Spatenstich ist gesetzt und damit ein großer Schritt in Richtung einer barrierefreien und sicheren Lernumgebung für die Schüler*innen in Iganga.

Pressebericht in Die Glocke: Grenzenloses Engagement in Iganga
Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit in Uganda auch in der Presse auf Aufmerksamkeit stößt! In der aktuellen Ausgabe der Zeitung Die Glocke ist ein ausführlicher Artikel über unser Projekt am Centre for the Blind in Iganga erschienen. Unter dem Titel „Grenzenloses Engagement da, wo Hilfe nötig ist“ berichtet die Journalistin Laureen Linnenkamp über unser gemeinsames Engagement in den Regionalgruppen Ostwestfalen-Lippe und Münster.
Der Artikel stellt unser Grundprinzip in den Mittelpunkt: Hilfe auf Augenhöhe. Gemeinsam mit Lehrer*innen, Schüler*innen und der Gemeinde in Iganga gestalten wir das Centre for the Blind zu einem sicheren, barrierearmen Ort zum Wohnen, Spielen und Lernen. Dabei geht es um weit mehr als nur bauliche Maßnahmen, es geht um gemeinsame Verantwortung, Teilhabe und nachhaltige Wirkung.
Aktuell wird in Iganga der neue Zaun gebaut. Das ist der erste große Schritt in der Umsetzung unseres Projekts. Weitere Maßnahmen sind bereits in Planung: ein neuer Schlafsaal, barrierefreie Sanitäranlagen sowie ein taktiles Leitsystem zur besseren Orientierung auf dem Schulgelände. Besonders wichtig ist uns dabei, lokale Handwerker*innen und Unternehmen einzubeziehen, um die regionale Wirtschaft zu stärken.
Der Artikel zeigt außerdem, wie vielfältig unser Team aufgestellt ist. Neben Ingenieur*innen engagieren sich bei uns auch Menschen aus ganz anderen Fachrichtungen, wie etwa aus der Gesundheitskommunikation, Umwelttechnik oder Politikwissenschaft. Diese Mischung aus technischem Know-How und kreativen Perspektiven macht unsere Arbeit besonders wirkungsvoll.
Lesetipp
Der vollständige Artikel „Grenzenloses Engagement da, wo Hilfe nötig ist“ von Laureen Linnenkamp ist in der Zeitung Die Glocke erschienen (Ausgabe Bielefeld/Iganga, September 2025). Wir danken der Redaktion von Die Glocke für das Interesse und die tolle Berichterstattung! Jede Form von öffentlicher Aufmerksamkeit hilft uns, unsere Projekte bekannter zu machen und noch mehr Menschen für nachhaltiges, soziales Engagement zu begeistern.

Besuch an der Irisschule Münster – Inspiration für Barrierefreiheit
Am 22. September hatte eine kleine Gruppe unserer Projektgruppe UGA13 die Gelegenheit, die Irisschule in Münster zu besuchen. Nach Schulschluss nahm sich die Rektorin, Frau Hordt, Zeit für ein offenes und sehr aufschlussreiches Gespräch mit uns.
Wir konnten viele Fragen stellen und spannende Einblicke gewinnen, besonders dazu, wie Barrierefreiheit im Schulalltag umgesetzt wird. Bei der anschließenden Führung durch die Schule lernten wir verschiedene taktil unterstützende Systeme kennen. Besonders beeindruckt hat uns, wie schon einfache Führungsschienen an einem Locher den Schüler*innen ermöglichen, möglichst selbständig zu arbeiten und sich im Schulalltag sicher zu bewegen.
Diese Eindrücke sind für uns sehr wertvoll, da sie direkt in die Planung der Dormitories in unserem Projekt einfließen werden. Praxisnahe Anregungen wie diese helfen uns, unsere Entwürfe so zu gestalten, dass sie im Alltag wirklich einen Unterschied machen.
Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bei Frau Hordt für ihre Zeit, ihre Offenheit und die spannende Führung bedanken. Der Besuch hat uns viele neue Ideen und Motivation für unsere nächsten Planungsschritte mitgegeben.

Aktionstag des Ehrenamtes in Paderborn – wir waren dabei!
Am vergangenen Wochenende durften wir als Ingenieure ohne Grenzen e.V. am Aktionstag des Ehrenamtes in der Paderborner Innenstadt teilnehmen.
Mit einem kleinen Team – Adem, Ulrich, Max und Lars – waren wir in der Paderborner Innenstadt vertreten. Dort ergaben sich viele spannende und bereichernde Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Besonders gefreut hat uns der Austausch mit dem Bürgermeister, der großes Interesse an unserer Arbeit zeigte. Außerdem hatten wir die Möglichkeit zu einem kurzen Interview direkt auf dem Rathausplatz, um unsere Projekte und Ziele vorzustellen.
Die positive Resonanz der Besucherinnen und Besucher hat uns sehr bestärkt. Wir nehmen viele gute Eindrücke mit und freuen uns über die große Offenheit und das Interesse an unserem Engagement.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Stadt Paderborn für die Einladung und die gelungene Organisation. Ganz besonders möchten wir uns bei Frau Dagmar Tröster bedanken, die diesen Tag für uns möglich gemacht hat.
Wir blicken motiviert und voller Energie auf unsere weiteren Projekte und freuen uns schon auf kommende Aktionen!

Die RG-Münster beim B-Side Festival 2025
Am 19. und 20. September fand das diesjährige B-Side Festival am Mittelhafen und im Hansaviertel in Münster statt und wir waren mit einem eigenen Infostand dabei! Unter dem Motto „B-together, B-loved, B-Side!“ stand das Festival ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Begegnung und Empathie. Mit Musik, Workshops, Vorträgen, Lesungen, Familienprogramm und zahlreichen Infoständen wurde ein buntes und vielfältiges Programm geboten und wir haben uns gefreut, ein Teil davon zu sein.
An unserem Stand konnten die Besucher*innen nicht nur mehr über unsere Projekte erfahren, sondern auch ganz praktisch erleben, wie Ingenieurtechnik zur Lösung alltäglicher Herausforderungen beitragen kann. Besonders war dabei unsere EMAS-Pumpe, die wir zum Ausprobieren dabeihatten. Viele Festivalgäste haben die Gelegenheit genutzt, selbst einmal Hand anzulegen und zu sehen, wie mit vergleichsweise einfachen Mitteln Zugang zu sauberem Wasser geschaffen werden kann.
Darüber hinaus haben wir zahlreiche spannende Gespräche geführt, sowohl mit Menschen, die sich über unsere Arbeit informieren wollten, als auch mit solchen, die sich vorstellen können, sich in Zukunft selbst bei uns zu engagieren.
Das B-Side Festival ist nicht nur ein kulturelles Highlight in Münster, sondern auch ein Ort, an dem soziales Engagement sichtbar wird. Für uns war es die perfekte Gelegenheit, unsere Arbeit vorzustellen und Menschen auf unsere Projekte aufmerksam zu machen.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt:
B-together, B-loved, B-Side!

Von der Idee zur Umsetzung: Unser Beitrag im Transferjahr der TH OWL
Vor kurzem hat die Glocke über ein spannendes neues Projekt der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) berichtet: das Transferjahr. Ziel dieser Initiative ist es, gute Ideen nicht nur zu sammeln, sondern auch den Weg von der Theorie in die Praxis zu finden, gemeinsam mit Studierenden, Unternehmen, Kommunen und Bürger*innen.
Wir freuen uns sehr, dass auch Ingenieure ohne Grenzen Teil dieses Pilotprojekts ist! Unser Thema: Wie können Sanitärräume für sehbehinderte Menschen barrierefreier gestaltet werden – insbesondere in Drittländern?
Die Idee stammt aus unserer Projektarbeit in Uganda, am Center for the Blind in Iganga. Dort ist der Zugang zu sanitären Anlagen eine besondere Herausforderung, da viele Schüler*innen eine Sehbehinderung haben. Klassische Bauweisen, die bei uns selbstverständlich sind, sind vor Ort nicht umsetzbar.
Im Rahmen des Transferjahres möchten wir deshalb gemeinsam mit den Studierenden untersuchen, welche Gestaltungsmöglichkeiten und technischen Lösungen es gibt, um Toiletten und Waschräume sicherer und barrierefreier zu machen.
Wir sind gespannt auf die Impulse, die die Studierenden im kommenden Semester entwickeln werden und wie wir diese Erkenntnisse später in unsere Projektarbeit einfließen lassen können.
Lesetipp
Die Glocke hat bereits ausführlich über das Projekt berichtet. Den Artikel „Weg von der Idee zur Umsetzung gemeinsam finden“ von Laureen Linnenkamp empfehlen wir sehr.

SummerCamp 2025
Am vergangenen Wochenende fand wieder das SummerCamp von Ingenieure ohne Grenzen statt, eines der wichtigsten Events im Vereinsjahr. Von Donnerstag bis Sonntag kamen Aktive aus ganz Deutschland zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam die Arbeit im Verein weiterzuentwickeln. Und natürlich waren wir auch mit dabei!
Das Herzstück des SummerCamps sind die Arbeitssessions, die im offenen Barcamp-Format gestaltet werden. Jede*r Teilnehmende konnte eigene Themen einbringen und so entstand eine bunte Vielfalt an Sessions: von Projektarbeit über Vereinsorganisation bis hin zu speziellen technischen Fragestellungen. Dazu gab es vorbereitete Infosessions, in denen unter anderem Ergebnisse aus den Sessions des vergangenen Jahres vorgestellt und diskutiert wurden.
Für uns war das eine großartige Gelegenheit, neue Impulse zu bekommen und viele Ideen mitzunehmen, die wir nun in unsere eigene Arbeit einfließen lassen können.
Neben den Sessions stand natürlich auch das Netzwerken im Vordergrund. Mit Teilnehmenden aus Regionalgruppen von Bremen bis München, aus Kompetenzgruppen wie WASH, Brücken & Hochbau oder Erneuerbare Energien, sowie Vertreter*innen aus Geschäftsstelle und Vorstand, war das SummerCamp wieder ein Ort der Vielfalt und des lebendigen Austauschs.
Gerade diese überregionale Zusammenarbeit macht das Camp so besonders: Man lernt andere Perspektiven kennen, knüpft neue Kontakte und nimmt Inspiration für die eigene Regionalgruppe mit. Neben der inhaltlichen Arbeit blieb genug Zeit für persönliche Begegnungen, sei es bei gemeinsamen Mahlzeiten, in lockeren Gesprächen oder beim gemütlichen Zusammensitzen am Abend.
Wir blicken auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück, voller Input, Motivation und Gemeinschaftsgefühl. Danke an alle, die das SummerCamp organisiert und mitgestaltet haben – wir sind voller Ideen zurückgekehrt und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

Unsere Projektgruppe auf der Business Contacts Messe Münster
Vergangene Woche waren wir auf der Business Contacts Messe an der Uni Münster vertreten und konnten dabei nicht nur unsere Arbeit vorstellen, sondern auch viele neue Kontakte knüpfen.
Die Business Contacts Messe ist eine jährlich stattfindende Karrieremesse der Hochschule Münster, bei der sich Studierende mit Unternehmen und Organisationen aus verschiedenen Bereichen vernetzen können. Neben klassischen Arbeitgebern waren dieses Jahr auch wieder gemeinnützige Organisationen vertreten, wie wir von Ingenieure ohne Grenzen.
An unserem Stand kamen wir mit zahlreichen interessierten Studierenden ins Gespräch, die mehr über unsere Projekte, unsere Arbeitsweise und Möglichkeiten zum Mitmachen erfahren wollten. Besonders gefreut hat uns, dass bereits erste neue Gesichter zu unseren Gruppentreffen gekommen sind – herzlich willkommen, wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!
Doch nicht nur Studierende zeigten Interesse: Auch viele der ausstellenden Unternehmen haben sich erkundigt, wer wir sind, was wir machen und wie sie uns vielleicht unterstützen können, sei es durch fachlichen Austausch, Netzwerke oder sogar Kooperationen.
Unser Ziel auf der Messe war klar:
🔹 Auf unsere Projektarbeit aufmerksam machen
🔹 Neue Mitglieder und Unterstützer*innen gewinnen
🔹 Den Dialog mit Unternehmen und möglichen Spendern suchen
Die Gespräche, die wir auf der Messe geführt haben, haben bereits Wirkung gezeigt und wir sind sicher, dass noch mehr Studierende und vielleicht auch Kooperationspartner auf uns zukommen werden.
Ein herzliches Dankeschön an das Orga-Team der Business Contacts Messe, an alle Besucher*innen und natürlich an unsere Gruppe, die mit viel Engagement unseren Stand betreut hat.
Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr – und auf viele neue Gesichter

Interner WOPP-Workshop in Münster
WOPP-Workshop beim Sommerfest: Wirkungsorientierte Projektplanung – Das Fundament unserer Arbeit
Im Rahmen unseres Sommerfests haben wir in unserer Projektgruppe Uganda13 einen ganz besonderen internen Workshop veranstaltet: den WOPP-Workshop zur wirkungsorientierten Projektplanung. Und warum? Ganz einfach: Weil dieser Ansatz das Fundament unserer gesamten Projektarbeit bildet und wir überzeugt sind, dass alle Teammitglieder die Grundlagen davon verstanden haben müssen.
Warum ein interner WOPP-Workshop?
Natürlich gibt es den offiziellen WOPP-Wochenend-Workshop bei Ingenieure ohne Grenzen, den viele aus unserem Team bereits besucht haben oder noch besuchen werden. Aber wir in der Projektkoordination waren uns einig: Die Inhalte sind so zentral, dass sie nicht optionales Zusatzwissen, sondern Grundlagenwissen für alle sein sollten. Deshalb haben wir entschieden, das Thema direkt in die Gruppe zu tragen und alle mitzunehmen, unabhängig vom individuellen Zeitplan oder bisherigen Wissenstand.
Was steckt hinter WOPP?
WOPP steht für wirkungsorientierte Projektplanung und damit für die zentrale Frage: Was wollen wir mit unserem Projekt wirklich bewirken?
In unserem Workshop haben wir deshalb zunächst im Theorie-Teil über die wichtigsten Konzepte gesprochen:
🔹 Was bedeutet eigentlich „Wirkung“?
🔹 Warum ist es so wichtig, sie von Aktivitäten und Outputs zu unterscheiden?
🔹 Welche Planungsmethoden helfen uns, die Wirkung gezielt zu erreichen?
Wir haben uns mit Stakeholder-Analysen und dem berühmten Logframe (Logical Framework) beschäftigt – beides Werkzeuge, die uns helfen, Projekte nicht nur durchzuführen, sondern strategisch sinnvoll und nachhaltig zu planen.
Von der Theorie in die Praxis
Nach dem theoretischen Einstieg ging es in die Praxis – und zwar mit unserem eigenen Projekt in Uganda. In Kleingruppen haben wir eine Stakeholder-Analyse durchgeführt:
🔹 Wer sind die Beteiligten in unserem Projekt?
🔹 Welche Beziehungen haben sie untereinander?
🔹 Wie groß ist ihr Einfluss auf unser Projekt – und ihr Interesse daran?
Die Ergebnisse wurden anschließend in der großen Runde vorgestellt, diskutiert und gemeinsam reflektiert. Dieser direkte Praxisbezug hat das Thema für viele erst richtig greifbar gemacht – besonders für jene, die bisher wenig Berührungspunkte mit Projektplanung hatten.

Sommerfest der Projektgruppe Uganda13
Am vergangenen Samstag fand unser diesjähriges Sommerfest der Projektgruppe Uganda13 statt – und es war ein voller Erfolg! Bei bestem Wetter durften wir in der B-Side in Münster nicht nur gemeinsam Zeit verbringen, sondern auch produktiv an unserem Projekt arbeiten und neue Impulse mitnehmen.
Ein Tag voller Programm und Austausch
Nach ein paar entspannten Kennenlernspielen zum Start – schließlich waren einige neue Mitglieder zum ersten Mal dabei – ging es direkt inhaltlich weiter. Im Mittelpunkt stand das, was uns bei Ingenieure ohne Grenzen besonders wichtig ist: die wirkungsorientierte Projektplanung.
In einem kurzen Theorieblock haben wir die Grundlagen dieser Denkweise aufgefrischt, um sie anschließend gemeinsam ganz praktisch auf unser aktuelles Uganda-Projekt anzuwenden. In einer Stakeholder-Analyse konnten wir die Perspektiven und Interessen aller Beteiligten diskutieren – ein super spannender Austausch mit vielen neuen Ideen und Denkanstößen!
Danach sprachen wir über den aktuellen Stand in den einzelnen Arbeitsgruppen: Was wurde in den letzten Wochen erreicht? Welche Aufgaben stehen aktuell an? Welche Herausforderungen gibt es? Im Anschluss trafen sich die verschiedenen Teams, um ihre weiteren Schritte zu planen, Aufgaben zu verteilen und offene Fragen zu klären – ein echter Orga-Schub für die kommenden Wochen.
Besonderer Besuch & besondere Atmosphäre
Ein weiteres Highlight war der Besuch von Philine aus der Geschäftsstelle, die sich viel Zeit für uns nahm, mit uns ins Gespräch kam und sich unseren Fragen stellte. Die Nähe zur Geschäftsstelle hat uns sehr gefreut und gibt uns nochmal extra Rückenwind für unser weiteres Arbeiten.
Begleitet wurde der Tag von entspannter Musik, Kaffee und Kuchen, jeder Menge guter Stimmung.
Fazit: Das machen wir wieder!
Das Sommerfest hat uns als Gruppe nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch als Team noch enger zusammenwachsen lassen. Der Austausch, die Energie und die Motivation, die an diesem Tag spürbar waren, nehmen wir mit in die nächsten Schritte unseres Projekts.
Wir sind uns einig: Das war nicht das letzte Sommerfest dieser Art – Wiederholung erwünscht!

Run for Water 2025
Der Mai stand ganz im Zeichen der Bewegung – und jetzt ist es offiziell: Der Run for Water 2025 ist zu Ende! Und was sollen wir sagen? Unsere Projektgruppe Uganda13 aus den Regionalgruppen Münster und OWL haben alles gegeben. Gemeinsam haben wir nicht nur ordentlich Kilometer gemacht, sondern auch eine tolle Spendensumme für unsere Projektarbeit gesammelt.
Die Zahlen sprechen für sich
308,7 Kilometer gelaufen
2682,01 Kilometer Fahrrad gefahren
1.550 Euro an Spenden gesammelt
Wir sind überwältigt! Mit so viel Einsatz und Engagement haben wir unsere eigenen Erwartungen bei Weitem übertroffen – und das nicht nur sportlich, sondern auch finanziell. Jede einzelne Strecke, jeder gefahrene Kilometer hat dazu beigetragen, unsere Projekte ein Stück weiter voranzubringen.
Besondere Ehrung für unsere Kilometerkönige
Ein ganz besonderer Applaus geht an Niels und Phil – unsere unangefochtenen Kilometermeister. Niels hat beim Laufen alle Rekorde gebrochen, Phil hat auf dem Rad alles abgerissen. Ihr habt echt neue Maßstäbe gesetzt!
Danke an alle, die dabei waren
Ein riesiges Dankeschön geht an:
✨ alle Läuferinnen und Radlerinnen in unserer Gruppe
✨ unsere Spenderinnen, die unsere sportliche Leistung mit ihrer Unterstützung belohnt haben
✨ das Orga-Team, das im Hintergrund alles am Laufen gehalten hat – im wahrsten Sinne des Wortes
Vorfreude aufs nächste Jahr
Der Run for Water hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch wieder gezeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können– sportlich, solidarisch und für den guten Zweck.
Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt:
„Laufen für den guten Zweck – Run for Water 2026“! 🏃♀️💧🌍

Mehr Sichtbarkeit für unser Engagement: Artikel bei der Ingenieurkammer NRW erschienen
Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt am Centre for the Blind in Iganga, Uganda, nun auch auf der Website der Ingenieurkammer-Bau NRW vorgestellt wird! Der Beitrag gibt einen tollen Überblick über unsere Arbeit, unsere Ziele und den aktuellen Stand des Projekts – und zeigt gleichzeitig, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und ingenieurtechnisches Know-how für eine gerechtere Welt sind.
Hier geht’s zum Artikel:
👉 IOG – Projekt am Centre for the Blind in Iganga
Einblick in unsere Arbeit
Im Artikel wird beschrieben, wie wir in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Schule, und unserer Partner-NGO Suubi eine barrierefreie und nachhaltige Infrastruktur am Centre for the Blind aufbauen möchten. Von der Bedarfsermittlung vor Ort über die Planung der Toilettenanlagen bis hin zu den zukünftigen Lehrerunterkünften – der Beitrag zeigt, wie vielfältig und komplex solche Projekte sind, und wie wichtig eine sorgfältige, partizipative Planung ist.
Anerkennung für das Ehrenamt
Besonders freut uns, dass die Kammer mit dem Artikel auch das ehrenamtliche Engagement unseres Teams würdigt. Denn hinter dem Projekt stehen viele Stunden freiwilliger Arbeit – von der technischen Planung bis zur Organisation von Ausreisen und Veranstaltungen.
Wir sagen Danke an die Ingenieurkammer-Bau NRW für die Veröffentlichung und freuen uns über die Sichtbarkeit, die unser Projekt dadurch erhält. Gemeinsam können wir noch mehr Menschen erreichen und hoffentlich auch neue Unterstützer*innen gewinnen!

Auf der Master-Messe Münster
Am vergangenen Wochenende waren wir auf der Master-Messe Münster mit einem Stand vertreten – eine großartige Gelegenheit, um mit engagierten Studierenden und Absolvent*innen ins Gespräch zu kommen.
Viele Besucherinnen waren neugierig darauf, mehr über unsere Arbeit zu erfahren: Wie können Studierende in sozialen und nachhaltigen Projekten aktiv werden? Welche Herausforderungen gibt es in der Planung und Umsetzung von Bauprojekten in anderen Ländern? Und vor allem: Wie kann man selbst mitmachen?
Unsere Teammitglieder haben nicht nur unsere aktuelles Projekt vorgestellt – unser Bauvorhaben in Uganda –, sondern auch erläutert, welche praktischen und fachlichen Möglichkeiten es gibt, sich bei uns zu engagieren.
Ein Tag voller neuer Kontakte und spannender Gespräche.
Besonders gefreut hat uns das Interesse vieler angehender Master-Studierender, die ihre fachliche Expertise in sinnvolle Projekte einbringen möchten. Auch einige Professorinnen kamen auf uns zu und haben ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet.
Mach mit!
Die Messe hat einmal mehr gezeigt: Es gibt viele motivierte Menschen, die nicht nur studieren oder arbeiten wollen, sondern auch etwas bewegen möchten. Falls du es nicht auf die Messe geschafft hast, aber neugierig bist – komm einfach zu einem unserer nächsten Treffen! Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen und gemeinsam etwas zu bewirken.

Neue Gesichter, neue Möglichkeiten – Unser Infostand an der FH Münster
Heute waren wir an der FH Münster unterwegs, um unser Projekt und unsere Arbeit vorzustellen. Während die Fachschaft Waffeln verkaufte, nutzten wir die Gelegenheit, mit einem Infostand in der Mittagspause präsent zu sein. Viele Studierende kamen neugierig vorbei, informierten sich über unsere Projekte und stellten interessierte Fragen zu unseren aktuellen Aktivitäten.
Nach der Infostand-Aktion hatten wir die besondere Möglichkeit, uns in einer Vorlesung des 4. Semesters Bauingenieurwesen vorzustellen. In einem kurzen Vortrag erklärten wir, wer wir sind, woran wir arbeiten und wie Studierende sich bei uns engagieren können. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv – viele zeigten großes Interesse daran, sich mit ihren fachlichen Fähigkeiten und frischen Ideen einzubringen.
Warum mitmachen?
Ob Planung, Konstruktion oder Organisation – in unseren Projekten gibt es für jeden eine passende Aufgabe. Besonders für angehende Ingenieurinnen bietet unser Verein die Möglichkeit, schon während des Studiums praktische Erfahrung zu sammeln und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.
Wir freuen uns über alle neuen Gesichter und sind gespannt, wer in den kommenden Wochen zu unseren Treffen kommt, um gemeinsam mit uns an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten. Ein großes Dankeschön an die FH Münster für die Möglichkeit, uns vorzustellen – und natürlich an die Fachschaft für die perfekte Kombination aus Waffeln und Vernetzung!

Netzwerken für den guten Zweck: Unser Besuch auf der Baumesse Münster
Am Wochenende waren wir auf der Baumesse Münster, um unser Projekt vorzustellen und wertvolle neue Kontakte zu knüpfen. Die Messe bot uns eine großartige Gelegenheit, mit verschiedenen Unternehmen aus der Baubranche ins Gespräch zu kommen – von Architekturbüros über Bauunternehmen bis hin zu Herstellern nachhaltiger Baumaterialien.
Unser Ziel war es, nicht nur auf unser Projekt aufmerksam zu machen, sondern auch neue Unterstützer*innen zu gewinnen – sei es durch finanzielle Hilfe oder fachliche Expertise. Viele der Unternehmen zeigten großes Interesse an unserer Arbeit und brachten spannende Ideen mit, wie sie sich einbringen könnten. Besonders im Bereich Photovoltaikanlagen und nachhaltige Sanitärlösungen gab es wertvollen Input, den wir für unsere weitere Planung mitnehmen.
Die Gespräche auf der Messe haben uns gezeigt, wie groß das Interesse an sozialem Engagement in der Baubranche ist. Die Offenheit und Unterstützung, die wir erfahren haben, motivieren uns enorm, unser Projekt weiter voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, den Kontakt zu den Unternehmen zu vertiefen und gemeinsam an Lösungen für eine bessere Infrastruktur am Center for the Blind zu arbeiten.
Ein großes Dankeschön an alle, die sich die Zeit genommen haben, mit uns zu sprechen – wir sind gespannt, welche Kooperationen aus diesen Begegnungen entstehen werden!

Toilettenplanung: Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit im Fokus
Welche Toilette ist die richtige?
Die Wahl des passenden Toilettentyps ist von vielen Faktoren abhängig – von den örtlichen Gegebenheiten bis hin zu den Bedürfnissen der Nutzer*innen. Unser WASH-Team hat sich dieser Herausforderung angenommen und eine Analyse verschiedener Toilettensysteme durchgeführt. Dabei wurde eine Bewertungsmatrix entwickelt, die Kriterien wie Barrierefreiheit, Wartungsaufwand, Kosten und Umweltverträglichkeit berücksichtigt.
Ergebnisse der Bedarfsanalyse
Basierend auf Interviews mit der Schulgemeinschaft vor Ort und einer technischen Machbarkeitsstudie wurden mehrere wichtige Erkenntnisse gewonnen:
✅ Hocktoiletten werden bevorzugt, da sie den lokalen Gewohnheiten entsprechen und leicht zu reinigen sind. Allerdings bergen sie für Menschen mit Sehbehinderungen das Risiko, in die Öffnung zu treten oder Gegenstände zu verlieren.
✅ Trockentoiletten sind sinnvoll, da die Wasserversorgung vor Ort begrenzt ist. Das wertvolle Trinkwasser sollte nicht für die Toilettenspülung verwendet werden.
✅ Belüftete Grubenlatrinen (VIP Latrines) bieten eine hygienische Lösung mit reduziertem Geruch und Insektenbefall.
✅ Doppelte Grubenlatrinen (Double Pit System) ermöglichen eine nachhaltige Nutzung, da die Exkremente in einem Wechselverfahren hygienisch abgebaut werden und als Bodenverbesserer genutzt werden können.
✅ Ausgekleidete und erhöhte Gruben reduzieren das Risiko von Grundwasserverschmutzung und stabilisieren die Bauweise in weichen Böden.
Austausch und Entscheidung
Um die Analyseergebnisse zu präsentieren und gemeinsam über die nächsten Schritte zu diskutieren haben wir uns an der Universität Bielefeld sowie online getroffen. Die Ergebnisse wurden intensiv besprochen, offene Fragen geklärt und erste Überlegungen zur konkreten Umsetzung angestellt.
Der nächste Schritt: Planung umsetzen
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die detaillierte Bauplanung ein. Ziel ist es, eine nachhaltige, ressourcenschonende und für die Schüler*innen gut nutzbare Sanitärlösung zu realisieren. Die nächsten Schritte umfassen die finale Auswahl des Toilettentyps, die Anpassung der Baupläne an die Gegebenheiten vor Ort und die Vorbereitung der Bauphase.
Unser Team freut sich darauf, dieses wichtige Infrastrukturprojekt weiter voranzutreiben und einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der sanitären Versorgung am Center for the Blind zu leisten.

Webale Kulya (Danke fürs Essen)
Heute auf der Speisekarte: Bohnen, Reis, Posho (Maisbrei), Matooke (Kochbanane) und Erdnusssoße🍛. Bei einem Treffen in Paderborn haben wir gemeinsam ugandisch gekocht, und uns über das Projekt und die Kultur vor Ort ausgetauscht.
Die Zutaten: Direkt aus Uganda, sowie aus dem internationalen Supermarkt. Insbesondere Posho und Bohnen weckten bei unserem Ausreiseteam Erinnerungen an die Zeit beim Center for the Blind in Iganga: Hier wird diese Mahlzeit täglich zur Mittagszeit serviert und von SchülerInnen und LehrerInnen gern gegessen.
Interesse geweckt? Neben einem spannenden Projekt haben wir also auch gelegentlich Einblicke in die Kultur unseres Projektlandes zu bieten. Und wer würde hier nicht zustimmen: Mit einem gut gefüllten Magen und in Gesellschaft lässt sich die Projektarbeit viel besser erledigen. Nach dem Essen haben wir aktuelle Aufgaben diskutiert, in einem Video das Gelände vor Ort evaluiert, und neue Ideen für weitere Schritte entwickelt.

Neue Perspektiven für unser Projekt: Unsere aktualisierte Projektvision
Neue Perspektiven für unser Projekt: Unsere aktualisierte Projektvision
Seit unserer Rückkehr aus Uganda hat sich viel getan. Die Eindrücke, Gespräche und Erkenntnisse, die wir während unserer Ausreise gesammelt haben, haben unser Verständnis für die Herausforderungen und Bedürfnisse vor Ort entscheidend erweitert. Das hat dazu geführt, dass wir unser ursprüngliches Projektziel überdacht und weiterentwickelt haben.
Warum eine neue Projektvision?
Während unserer Zeit am Center for the Blind in Iganga haben wir eng mit Lehrerinnen, Schülerinnen und lokalen Partner*innen zusammengearbeitet. Durch diesen Austausch wurde deutlich, dass einige unserer ursprünglichen Planungen nicht optimal an die Gegebenheiten vor Ort angepasst waren. Gleichzeitig haben wir viele neue Ideen und Impulse erhalten, die uns dazu inspiriert haben, das Projekt in eine noch nachhaltigere und inklusivere Richtung zu lenken.
Vorstellung der neuen Planung
Um unser überarbeitetes Konzept zu präsentieren, haben wir eine neue Projektvision gezeichnet, die anschaulich zeigt, wie die zukünftige Infrastruktur des Center for the Blind gestaltet werden soll. Diese Vision werden wir nun gemeinsam mit unseren Partner*innen weiterentwickeln und Schritt für Schritt umsetzen.
Wie geht es weiter?
Die nächsten Monate werden wir intensiv nutzen, um die Detailplanung anzupassen, Materialien auszuwählen und die Umsetzung vorzubereiten. Unsere neue Ausrichtung ist ein wichtiger Schritt hin zu einem noch wirkungsvolleren und nachhaltigen Projekt – und wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit euch weiterzugehen!
Bleibt gespannt, wir halten euch über die nächsten Entwicklungen auf dem Laufenden!

Weihnachtsfeier: Wir backen zusammen
Am vergangenen Sonntag kam unsere Projektgruppe für eine ganz besondere Weihnachtsfeier zusammen. In gemütlicher Atmosphäre ließen wir das Jahr Revue passieren, tauschten Geschichten aus und schmiedeten Pläne für die Zukunft – alles begleitet vom Duft frisch gebackener Kekse und Glühwein
Ein Highlight des Nachmittags war das gemeinsame Backen. Unsere Gruppe bereitete mit viel Freude und Teamgeist eine große Menge Kekse zu, die wir an unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt anbieten werden. Der Erlös aus dem Verkauf fließt direkt in unser Uganda-Projekt, um den nächsten großen Schritt in der Umsetzung zu finanzieren.
Ein weiterer besonderer Moment des Abends war die Präsentation des Ausreiseteams, das erst kürzlich von seiner Reise nach Uganda zurückgekehrt ist. Mit eindrucksvollen Bildern und Berichten ließen sie uns an ihren Erlebnissen teilhaben. Die Erfahrungen des Teams haben uns nicht nur beeindruckt, sondern auch neue Motivation gegeben, das Projekt weiter voranzutreiben.
Der Abend klang bei dem ein oder anderen Glühwein und angeregten Gesprächen aus. Gemeinsam diskutierten wir die nächsten Schritte für unser Uganda-Projekt: von der Detailplanung bis zur Umsetzung der ersten Bauabschnitte im nächsten Jahr. Die entspannte Atmosphäre bot den perfekten Rahmen, um kreative Ideen auszutauschen und neue Energie für die kommenden Herausforderungen zu tanken.
Wir danken allen, die dabei waren, für die schöne Zeit und die tolle Zusammenarbeit in diesem Jahr. Die Weihnachtsfeier hat uns einmal mehr gezeigt, wie stark wir als Team sind und wie viel Freude es macht, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten.
Mit diesem schönen Abschluss des Jahres freuen wir uns auf alles, was 2025 bringen wird – und darauf, weiterhin gemeinsam einen Unterschied zu machen.
Wir wünschen euch allen eine frohe Weihnachtszeit und freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!

International Day of People with Disabilities: Gemeinsam für Inklusion und Barrierefreiheit
Wusstet ihr, dass am 3. Dezember der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung ist? Weltweit sind rund 1,3 Milliarden Menschen hiervon betroffen, das entspricht etwa 16 % der Weltbevölkerung. In Uganda, einem Land mit knapp 46 Millionen Einwohner*innen, leben geschätzte 12 % der Menschen mit einer Form von Behinderung. Auch die SchülerInnen und LehrerInnen am Center for the Blind in Iganga haben verschiedene visuelle Einschränkungen.
Bei der Planung und dem Bau unserer Gebäude achten wir daher besonders auf Barrierefreiheit: Dies sieht man unter anderem an Rampen statt Treppen, der Platzierung von Handläufen, sowie der Wahl des Bodenbelags. Unsere Partner am Center wissen dabei genau was ihnen hilft, und unter dem Motto „There is nothing for us without us“ (DE: Es gibt nichts für uns ohne uns) sind sie aktiv in die Planungen involviert.
Über den baulichen Aspekt hinaus möchten wir mit unserem Projekt auch Aufmerksamkeit generieren für die verschiedenen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen mit Sehbehinderung in der Region Iganga. Hierfür planen wir Radio Talkshows, Diskussionsrunden mit Nachbarn und Gemeindemitgliedern, sowie Konversationen mit ugandischen Baufirmen zum Thema barrierefreies Bauen.
Auch dabei können wir auf viel Expertise im Projekt zurückgreifen: Lehrerin Anna ist ausgebildete Sonderpädagogin und hat sich schon auf Konferenzen für die Rechte von Menschen mit Sehbehinderung eingesetzt. Richard, Leiter des Centers for the Blind, hat während unserer Ausreise in einem Radiobeitrag besonders die Eltern von Kindern mit Sehbehinderung angesprochen, um sie zu motivieren ihre Kinder in einer passenden inklusiven Schule anzumelden.
Wir freuen uns über jede weitere Unterstützung und Zusammenarbeit im Bereich Barrierefreiheit und Sehbehinderungen, um gemeinsam eine inklusive und zugängliche Zukunft für alle zu gestalten.

Fortschritte in Uganda: Neue Erkenntnisse und Verbindungen
Wir sind nun schon einige Tage am Center for the Blind in Iganga und es gibt spannende Neuigkeiten. Ein bedeutender Schritt für unser Projekt war das Treffen mit dem Bishop Patrick Wakula, bei dem wir die Unterstützung für unsere Projektplanung erhalten haben und die Regelungen zum Baugrundstück abklären konnten. Das ist ein großer Erfolg für uns und ein weiterer Schritt in Richtung Realisierung des Projekts.
Im Austausch mit Lehrern, Schülern, Gemeindevertretern, Nachbarn, und weiteren Beteiligten konnten wir wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Diese Gespräche haben uns geholfen, unsere ursprüngliche Planung zu verfeinern und die einzelnen Projektschritte neu zu priorisieren. Es wurde deutlich, dass wir bestimmte Aspekte stärker in den Fokus rücken müssen, um den größtmöglichen Nutzen für die Gemeinde und die Schule zu erzielen. So war zum Beispiel Sicherheit ein Thema was alle besonders beschäftigt.
Das hilfreiche Feedback vor Ort hat uns neue Perspektiven eröffnet. Mit diesen neuen Erkenntnissen sind wir noch motivierter, unser Projekt in Deutschland weiter voranzutreiben. Es gibt viel zu tun – von der weiteren Planung, Finanzierung, bis hin zur konkreten Umsetzung des Baus. Wir sind voller Tatendrang und freuen uns darauf, die nächsten Schritte zu gehen und bald mit dem Bau zu beginnen.
Wir halten euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden und sind gespannt, wie sich das Projekt in den kommenden Wochen entwickeln wird!

Grüße aus Uganda: Erste Tage in Kampala und Ankunft beim Projekt
Gyebale! (Hallo)
Wir sind endlich in Uganda angekommen! Nach zwei ersten, eindrucksvollen Tagen in Kampala haben wir die Weiterreise nach Iganga zum Center for the Blind angetreten. Es ist ein tolles Gefühl, hier zu sein und gemeinsam mit unseren Partnern die ersten Meilensteine unserer Projektreise zu erarbeiten.
In Kampala hatten wir bereits einen aufschlussreichen Besuch bei der deutschen Botschaft. Hier konnten wir unser Projekt vorstellen, Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten stellen, sowie Möglichkeiten zur Vernetzung mit anderen Akteuren evaluieren.
Nach dem erfolgreichen Gespräch in Kampala ging es dann weiter zum Center for the Blind in Iganga, wo wir sehr herzlich empfangen wurden. Vor Ort haben wir die verschiedenen Stakeholder kennengelernt und unser Team sowie das Projekt beim Introductory Meeting allen offiziell vorgestellt.
In den nächsten Tagen werden wir die Bedarfe der einzelnen Beteiligten (Schüler*innen mit Sehbehinderung, Lehrer*innen...) genau ermitteln und unsere Projektplanungen gegebenenfalls anpassen. Ein weiterer wichtiger Schritt wird das Vermessen des Grundstücks sein, auf dem das Projekt umgesetzt wird. Wir freuen uns auf die Fortschritte der nächsten Tage.
Bleibt dran, wir werden euch weiterhin über unsere Aktivitäten und Erlebnisse in Uganda auf dem Laufenden halten!

Auf nach Uganda: Ein wichtiger Meilenstein für unser Projekt
Heute ist ein besonderer Tag für unser Team: Vier Mitglieder unserer Uganda-Projektgruppe reisen nach Iganga zum Center for the Blind. Die Koffer sind gepackt, alle Vorbereitungen getroffen, und wir sind voller Vorfreude auf die intensiven Tage, die vor uns liegen. Ziel der Reise ist es, unser Projekt vor Ort weiter voranzubringen und wichtige Schritte zur Absicherung und konkreten Ausarbeitung der Projektbedarfe zu unternehmen.
In Uganda wartet ein voller Zeitplan: Um die Bedarfe besser zu verstehen und unsere Pläne anzupassen, werden wir Interviews mit den lokalen Partner*innen, den Gemeindemitgliedern und weiteren Beteiligten führen. Diese Gespräche ermöglichen, das Projekt auf die örtlichen Bedürfnisse und Gegebenheiten abzustimmen. Zusätzlich steht die Klärung der Grundstücksrechte auf der Agenda – ein wichtiger Punkt, um das Fundament für die kommenden Bau- und Infrastrukturmaßnahmen zu sichern. Ein weiteres Highlight wird ein Termin bei der deutschen Botschaft sein, bei dem unsere Projektarbeit vorgestellt und besprochen wird. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation Suubi Community Projects diese Schritte anzugehen.
Besondere Unterstützung für diese Ausreise kam von der Emirates Foundation, die unser Projekt durch die Bereitstellung der Flüge fördert. Dank ihrer Hilfe konnten wir den finanziellen Aufwand für die Reise reduzieren und mehr Ressourcen direkt ins Projekt investieren.
Wir sind gespannt auf die Eindrücke, die unser Team aus Uganda mitbringen wird, und freuen uns, bald detaillierte Updates über die Fortschritte unseres Projekts zu teilen.
Ein großes Webale Nyo [Vielen Dank] an alle Unterstützer*innen und Partner, die dieses Projekt möglich machen!
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In a suburb of Iganga, 20 visually impaired pupils live in a dilapidated building from the 1940s. They attend the neighboring Bishop Willis Demonstration Primary School and face major challenges: overcrowded dormitories without accessibility, inadequate sanitary facilities, and issues with water and electricity supply.
Concerning is also the insecurity and fear they experience in their living environment. Due to their visual impairment, they are at a higher risk of theft and assault, as they often cannot defend themselves or recognize threats early. Additionally, people with visual impairments in the region frequently face stigma, further hindering their social participation.
Education is a fundamental right – and an inclusive environment is the key to an independent future. Together with our local partners, we are creating a safe and supportive environment that enables students to live securely and access better educational opportunities.
To achieve sustainable improvements, we are planning to implement targeted measures in three key areas:
1. Safety and Protection
✅ A "green fence" made of chain-link fencing covered with local plants protects the site from unauthorized access and increases safety of the pupils.
✅ Workshops and radio broadcasts help strengthen awareness and understanding of the needs of visually impaired individuals.
✅ An accessible guidance system is being developed in collaboration with the pupils to ensure safe navigation around the premises.
2. Improved Living Conditions
✅ Construction of a new dormitory with more space, better lighting, and simplified orientation through contrast or tactile elements.
✅ Establishment of living quarters for teachers and caregivers to provide better supervision for the children.
✅ Training on building maintenance to ensure long-term usability.
3. Hygiene and Sanitary Infrastructure
✅ Construction of new, accessible toilets and washing facilities.
✅ Hygiene workshops tailored to the needs of visually impaired pupils.
✅ Raising awareness among local construction companies and organizations about accessible sanitation facilities.
The project is part of the Ingenieure Ohne Grenzen e.V. program "Basic Infrastructure for Schools."
Our project contributes to several UN Sustainable Development Goals:
📌 SDG 3: Good Health and Well-being – Improved hygiene and safety reduce health risks.
📌 SDG 4: Quality Education – Accessible infrastructure and better living conditions enable focused learning.
📌 SDG 6: Clean Water and Sanitation – Access to safe sanitary facilities improves quality of life.
📌 SDG 10: Reduced Inequalities – Promoting inclusion and social participation.
By closely involving the local community and the pupils themselves, we ensure a sustainable impact that extends beyond the project itself.
Fragen? Kontaktiert uns gerne! Wir freuen uns, von euch zu hören.

Projektleitung
Alexander Rolf
alexander.rolf [at] ingenieure-ohne-grenzen.org

Projektleitung
Alida Tiekötter
alida.tiekoetter [at] ingenieure-ohne-grenzen.org

Technik
Georg Drees
georg.drees [at] ingenieure-ohne-grenzen.org

Fundraising
Lisa Tölle
Lisa.toelle [at] ingenieure-ohne-grenzen.org