Was für viele selbstverständlich ist, fehlt Millionen Menschen weltweit: der Zugang zu sicherem Wasser und zu funktionierenden, barrierefreien Sanitäranlagen. Dabei sind sie eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit, Selbstbestimmung und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe – insbesondere für Menschen mit Behinderungen.
Im Centre for the Blind in Iganga (Uganda) leben und lernen derzeit rund 20 blinde und sehbeeinträchtigte Kinder. Überfüllte Schlafsäle, renovierungsbedürftige und nicht barrierefreie Sanitäranlagen sowie eine unzureichende Wasserversorgung erschweren die hygienische Versorgung der Kinder und beeinträchtigen ihre Gesundheit und Entwicklungsmöglichkeiten.
Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation Suubi Community Projects und in enger Abstimmung mit den Nutzer*innen vor Ort setzen wir Maßnahmen um, mit denen sich die Wasser‑, Sanitär‑ und Hygienesituation (WASH) vor Ort nachhaltig verbessert.
Das Projekt umfasst:
- Bau barrierefreier Sanitäranlagen, die an die besonderen Bedürfnisse blinder und sehbeeinträchtigter Kinder angepasst sind
- Verbesserung der Wasserversorgung durch Zisternen und Regenwassernutzung
- Installation taktiler Leitsysteme zur sicheren Orientierung im Sanitärbereich
- Durchführung von Hygieneworkshops, die speziell auf sehbeeinträchtigte Kinder zugeschnitten sind
Bereits im Vorjahr haben wir durch den Bau eines begrünten Zauns die Sicherheit und das Wohlbefinden der Schüler*innen auf dem Gelände deutlich verbessert. Das aktuelle Projekt baut auf dieser Maßnahme auf und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Infrastruktur, Bildung und Teilhabe miteinander verbindet.
Unterstütze unsere Arbeit und unsere #Run4Water-Kampagne mit einer Spende und hilf uns, den Zugang zu sicherem Wasser weltweit zu verbessern.
Mehr zu unserem Projekt am Centre for the Blind erfährst du hier.
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