Sachspenden auf dem Weg nach Uganda

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Der Bau des Gesundheitszentrums ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass das Hauptgebäude in Kürze fertiggestellt sein wird. Ein saniertes Hauptgebäude ist der erste Schritt zur Gewährleistung der medizinischen Grundversorgung in Kako, Uganda.

Ohne die Ausstattung mit medizinischen Geräten und entsprechendem Inventar ist ein Betrieb dennoch nicht möglich. Um das kleine Krankenhaus in Kako entsprechend auszustatten, haben wir uns daher auf die Suche nach Sachspenden begeben. Viele Geräte, die in Deutschland ersetzt werden, weil sie zum Beispiel nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen, können im Gesundheitszentrum noch wertvolle und sogar lebensrettende Dienste leisten. Verschiedene Arztpraxen, Kliniken und Einrichtungen konnten uns unterstützen und so haben wir Rollstühle, ein Ultraschallgerät, grundlegende Laborausstattungen, einen OP-Tisch und ein Beatmungsgerät – um nur eine Auswahl an Spenden zu nennen – erhalten.

Unser besonderer Dank gilt dem Klinikum rechts der Isar in München sowie Dr. Nothnagel, Dr. Albrecht aus Nürnberg und Dr. Hanßmann vom MVZ Fürth sowie Herrn König von Reha + Care. Aktuell werden diese Sachspenden für den Versand nach Uganda vorbereitet. Auch hier werden wir aufgrund von Reiseeinschränkungen durch das Coronavirus vor Herausforderungen gestellt, welche es nun zu meistern gilt. Wir hoffen, dass die medizinischen Geräte und Ausstattungen schnell und sicher in Uganda ankommen.

Dies bedeutet auch, dass nun die dritte Phase des Projekts beginnt. Zu dieser gehören insbesondere die Unterkünfte für das Personal, eine Küche sowie weitere technische Einrichtungen auf dem Gelände. Um einen Arzt sowie weiteres Fachpersonal im ländlichen Kako dauerhaft halten zu können, wird das Doktorhaus sowie ein Haus für die Angestellten neu errichtet. Die Planung ist in Arbeit. Mit der Umsetzung soll im nächsten Jahr begonnen werden. Gleichzeitig sind die noch fehlenden Geräte sowie weiteres Inventar zu beschaffen. Hierfür benötigen wir weiterhin Ihre finanzielle Unterstützung. Auch weitere Sachspenden sind willkommen. Nehmen Sie gerne Kontakt zur Regionalgruppe Nürnberg auf.

Wir freuen uns sehr, dass trotz der Verzögerungen und zusätzlichen Herausforderungen durch die aktuelle Corona-Situation voraussichtlich noch dieses Jahr mit einer ersten medizinischen Versorgung begonnen werden kann. Dr. Tibyassa Mugagga ist vor Ort und kann, sobald die Geräte vor Ort und einsatzbereit sind, starten. Glücklicherweise ist auch eine Krankenschwester, die vor Jahren in dem Krankenhaus gearbeitet hat, in Kako Zuhause und freut sich sehr bald wieder in „ihrem“ Krankenhaus arbeiten zu dürfen. Nächstes Jahr wird dann Dr. Jennifer Kyewalyanga, die die Zusammenarbeit mit Ingenieure ohne Grenzen initiiert hat, ebenfalls nach Uganda reisen und sich zusammen mit dem Personal vor Ort auf die Suche nach weiteren Angestellten machen.

Das Krankenhaus wird unterstützt durch das GIZ Förderprogramm "Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit". Beauftragt wird es durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie mitfinanziert durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS).