Technik und Kultur spielerisch erleben in Erkelenz

Wasserkraft Workshop Hauptschule Erkelenz

Vom 25. -27. Oktober haben wir das erste Mal unser Gazebo-Projekt mit Schülerinnen und Schülern einer Hauptschule durchgeführt. Die 17 Erkelenzer Jugendlichen der 8. Klasse haben sich drei Tage spielerisch und kreativ mit Nachhaltigkeit, Kulturen und Gruppendynamiken in der eigenen Klasse auseinandergesetzt.
An jedem der drei Tage hatten die Schülerinnen und Schüler ein Bauprojekt, bei dem sie in kooperativ agierenden Kleingruppen am ersten Tag ein kleines Wasserkraftwerk, am zweiten eine solarbetriebene Lampe für den eigenen Garten und am dritten eine Batterie aus Alltagsgegenständen gebaut haben. Die Zusammenarbeit wurde beispielsweise dadurch erschwert, dass die Bauanleitungen in fremden Sprachen herausgegeben wurden: Um das Ziel zu erreichen, die Projekte fertigzubauen, mussten die Schülerinnen und Schüler, die die entsprechenden Sprachen verstanden, für die anderen übersetzen. So haben die muttersprachlich deutschen Schülerinnen und Schüler auch mal die Rolle derer eingenommen, die die Sprache nicht auf Anhieb verstehen. Aufgelockert wurden solche Einheiten immer durch kürzere Spiele, mit denen die Teamfähigkeit in der Klasse gestärkt wurde. Bei anderen Spielen hatten die Lernenden die Möglichkeit einfach mal loszulassen und durften anders als im gewöhnlichen Regelunterricht mal laut sein und sich bewegen.
Am dritten Tag standen dann Kulturen im Mittelpunkt und nach der Bauphase haben die Schülerinnen und Schüler selbst eigene kleine Theaterstücke eingeübt und vorgeführt, die Vorurteile und Stereotype von Kulturen als Rahmenvorgabe hatten.
Wir als Team hatten viel Spaß mit den aufgeschlossenen Schülerinnen und Schülern der Klasse, die bei allem super mitgemacht haben und hatten das Gefühl, dass auch die Schülerinnen und Schüler die lockere Abwechslung zum sonst oft schwierigen Corona-Schulalltag sehr genossen haben.