Gazebo – Interkulturelles Lernen mit Geflüchteten in Aachen

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Deutschland: Gazebo – Interkulturelles Lernen mit Geflüchteten in Aachen

Seit 2015 ziehen vermehrt junge Menschen, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, nach Aachen. Viele von ihnen sind noch minderjährig. Das Thema Interkulturalität und Integration wird dadurch zunehmend wichtiger an Aachener Schulen. Die Workshopreihe "Gazebo" soll die Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Aachen fördern. Mit Methoden des Interkulturellen Lernens und technischen Workshops wird Integration über das gemeinsame Erarbeiten von nachhaltigen technischen Lösungen erreicht.

Status:
  • Erkundung
  • Implementierung
  • Evaluation
  • Abgeschlossen
Standort:
Deutschland
Zeitraum:
Projektleitung:
Hannah Görigk
Partnerorganisation:
Couven Gymnasium Aachen, Carolus-Magnus- Gymnasium Übach-Palenberg
Projektvolumen:
ca. 0,00 Euro
Themen:
Inlands- und Bildungsarbeit
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Ausgangssituation

Durch die grenznahe Lage der Stadt Aachen kommen viele Geflüchtete im Stadtgebiet an und werden von der Bundespolizei aufgegriffen und registriert. Die meisten volljährigen Geflüchteten werden an die Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund vermittelt, während die minderjährigen Geflüchteten in Aachen bleiben und auf verschiedene Einrichtungen in der Städteregion verteilt werden. Dadurch leben in Aachen besonders viele minderjährige Geflüchtete, welche auf Schulen in der Umgebung verteilt werden. Da sie dort in den meisten Fällen zunächst in eigens eingerichteten internationalen Förderklassen unterrichtet werden, haben sie nur wenig Kontakt zu Mitschülerinnen und Mitschülern. Die Integration in die Schülerschaft, und somit die Gesellschaft, wird dadurch erheblich erschwert.

 

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Das Projekt

langfristige Maßnahme zur Förderung der Integration junger Geflüchteter in die deutsche Gesellschaft. Dabei sollen Vorurteile erkannt und abgebaut werden, bessere Strategien zur Konfliktbewältigung erarbeitet und ein umfassendes Verständnis für Diversität und Multikulturalität bei den Jugendlichen angeregt werden. Der Workshop richtet sich nicht nur an Geflüchtete, sondern auch an deutsche Schülerinnen und Schüler, sodass „Gazebo“ außerdem eine neutrale Plattform innerhalb der Schule zum Austausch und zur Interaktion darstellt. Durch die Teilnehmenden und ihre mit dem Workshop verbundenen Erfahrungen erhoffen wir uns eine Multiplikatorwirkung in ihrem Freundeskreis und ihrer Schule, sodass ein größerer Kreis als nur die Teilnehmenden von den positiven Erlebnissen während des Workshops profitieren kann.Feste Bestandteile des Workshops sind interaktive, spielerische Übungen, die das interkulturelle Lernen fördern. Die Einheiten werden gemeinsam mit unserem Team intensiv und strukturiert reflektiert. Wir setzen auf das erfahrungsbasierte Lernen, wobei die Lernenden im Mittelpunkt stehen. Integriert in die angewandten Methoden des interkulturellen Lernens werden technische Projekte umgesetzt. Auf diese Weise können die Teilnehmenden neu erlernte Verhaltensweisen ausprobieren und bestehende anpassen. Als technische Projekte werden im Sinne der Ziele von Ingenieure ohne Grenzen Workshops zum Thema erneuerbare Energien durchgeführt, wie beispielsweise der Bau einer kleinen Windkraftanlage.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms Integration heißt gemeinsam – Vielfalt. Sprache. Technik. umgesetzt.
Für dieses Programm benötigen wir noch Unterstützung und bedanken uns für Ihre Spende mit dem Spendenstichwort Integration!

 

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