Ruanda: AKWA Project (A Karambi Water Access Project)

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Ruanda: AKWA Project (A Karambi Water Access Project)

Wasserversorgung über Regenwasser- und Quellwasserzisternen an einer Schule in Karambi

Status:
  • Erkundung
  • Implementierung
  • Evaluation
  • Abgeschlossen
Standort:
Ruanda
Zeitraum:
bis
Projektleitung:
Shams Osman, Dominik Vogel
Partnerorganisation:
Projektvolumen:
ca. 70.500,00 Euro
Themen:
Wasser- und Sanitärversorgung
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Ausgangssituation

Der Distrikt Karambi liegt in der Region Nyamasheke im Westen von Ruanda. Dort befindet sich die staatliche Schule Groupe Scolaire de Karambi, die von Kindern im Alter von 5 bis 19 Jahren besucht wird. Die Schule mit 2400 SchülernInnen verfügt derzeit nur über einen völlig unzureichenden Zugang zu Wasser. Neben der mangelhaften Wasserversorgung sind keine Sanitäranlagen vorhanden, die eine zufriedenstellende Hygiene für die SchülerInnen und LehrerInnen gewährleisten könnten. Ingenieure ohne Grenzen e.V. planen zusammen mit der Schule den Aufbau einer nachhaltigen Wasserversorgung.

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Projektbeschreibung

Die Erkundungsreise im August 2019 ermöglichte nach einjähriger Vorbereitungsphase ein persönliches Kennenlernen der Partnerorganisation, der Schule und der SchülerInnen. Unterstützt durch die Partnerorganisation und im ständigen Dialog mit dem Träger der Schule konnte sich ein Eindruck von der Umgebung und den örtlichen Gegebenheiten verschafft werden. Durch das Einbeziehen von Vorstellungen und Bedürfnissen der Beteiligten konnte die Akzeptanz des Projekts weiter gesteigert werden.

An der Schule ist ein Wasserzugang vorhanden, der aus einer 5 km entfernten Bergquelle gespeist wird. Der Zugang fällt jedoch in regelmäßigen Abständen aus. Des Weiteren wurden während des Aufenthalts einige Wasserqualitätsuntersuchungen an der Quelle, im Leitungssystem sowie am Ausfluss durchgeführt und die Schulgebäude exakt vermessen. In Zusammenarbeit mit dem Wasserkomitee, welches sich aus Schulleitung, Lehrenden, SchülerInnen und dem örtlichen Klempner zusammensetzt, wurde der Wasserbedarf und das Versorgungspotential der Schule abgeschätzt.

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Auf dieser Grundlage wurde ein Lösungsvorschlag entwickelt, der zwei Teilsysteme vorsieht: ein Quellwasser- und ein Regenwassersystem. Das Quellwassersystem soll ausreichend Speichervolumen, in Form von Zisternen, bereitstellen, um die Ausfallzeiten der bestehenden Leitungen zu überbrücken. Das Regenwassersystem sammelt das Regenwasser von den Dachflächen, um Brauchwasser für Hygiene und sanitäre Anlagen bereitzustellen. Das Wasserkomitee übernimmt die Verantwortung für Betrieb und Wartung der Wasserversorgungssysteme und wird somit im weiteren Projektverlauf eine zentrale Rolle spielen. Mit den Erkenntnissen aus dem Aufenthalt in Karambi werden die Wasserversorgungsysteme, die Zisternen und Anschlüsse, detailliert geplant, um die Implementierung gezielt vorzubereiten. Weitere Informationen zum aktuellen Projektstand und Fortschritten finden Sie auf unserem Blog.

Das Projekt ist Teil des Programmes "Grundversorgung für Schulen".

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Blog-Beiträge zum Projekt

Erste Baumaßnahme erfolgreich umgesetzt!

Wie alle Menschen schränkt die Corona-Pandemie auch unseren Projektalltag bei "Ingenieure ohne Grenzen e.V." weiterhin ein. Projektbezogene Reisen nach Ruanda sind bis mindestens Sommer dieses Jahres nicht möglich und somit erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Trotz allem arbeiten wir weiter, so wie die meisten Menschen momentan digital. #WirBauenWeiter

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Vermessung des Schulgeländes

Unsere Erkundung in Ruanda neigt sich ihrem Ende und mit vielen wertvollen neuen Erfahrungen, Eindrücken und Informationen geht es zurück nach Hause.

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Besichtigung Wasserquelle

Heute haben wir gemeinsam mit dem Verantwortlichen des Distrikts für Wasser und Sanitär eine Exkursion zu der Bergquelle gemacht, die die Schule bisher mit Wasser versorgt.

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Ankunft in Karambi

Nachdem uns Abbé Damien Kubwimana, der Schulleiter der Groupe Scolaire de Karambi (GSK), an der Hauptstraße abgeholt hatte, ging es mit dem Auto über Nebenstraßen bis zur 21 km entfernten Pfarrei.

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