Erste Hürde: Shopping in Kathmandu

Mittlerweile sind Daniel und Leo schon ca. 1 Woche in Nepal. In der einen Woche hat  sich bei Beiden schon einiges getan und leider kam es auch schon zu Komplikationen.

Die Ankunft in Kathmandu verlief für die Beiden sehr gut. Unser nepalesischer Freund Nirdhoj wartete am Flughafen bereits auf die Beiden, um Sie abzuholen. In der Unterkunft angekommen, waren Leo und Daniel erstmal überrascht (aber sehr erfreut) den Christoph (Projektleiter des Projekts NPL-IOG12) anzutreffen. Christoph ist zurzeit in Nepal, um die Implementierung des NPL-IOG12 Projekts vorzubereiten. (den Blog des NPL-IOG12 Projekts finden Sie hier: https://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/projekte/npl-iog12?v=blog).

Erleichtert einen Freund in der fremden Stadt Kathmandu zu treffen, haben Sie beschlossen, sich Christoph anzuschließen und gemeinsam auf Materialbeschaffung zu gehen.  Die „Shoppingtour“ hat sich allerdings schwieriger als gedacht herausgestellt.

Ein Bericht unseres Teams:

„Gestern haben wir mal wieder gelernt, uns in Geduld zu üben. Stundenlanges Kreuz-und Quer-Fahren mit dem Taxi, um weiteres Werkzeug  und Kleingerät zu kaufen, das es dann doch nicht oder woanders geben soll. Beim Greiner (Anmerkung: Eisenwarenhändler in Erlangen) hätten wir alles in 1 Stunde erledigen können. Bei der vielen Bautätigkeit in Nepal täte ein Obi, nein viele Obis hier vieles verbessern. Stattdessen kleine Händler, die alle ähnlich bestückt sind, dann aber zur passenden Flex keine Trennscheiben haben oder kein durchgehendes Schraubensortiment, usw.

Am Morgen hatten wir einen Termin mit einem Schlosser, der uns die Stahlteile für die statische Ertüchtigung anfertigt.

Heute ziehen wir nochmal los; wir wissen jetzt, wo es Wasserleitungs-Reparatursets und eine Kabeltrommel geben soll und schauen beim Schlosser vorbei, ob er alles richtig verstanden hat. Die für die Decke über EG erforderlichen Teile sollen wir am Freitag mit ins Dorf nehmen können, heißt es.

Nachtrag: … das mit dem Schlosser war der nächste Reinfall. Vielleicht lag es auch am gestrigen Stromausfall in Kathmandu. NirDhoj will in 3-4 Tagen die Schlosserteile mitbringen.

Morgen, am Freitag, fahren wir dann gemeinsam mit Mangal nach Lurpung – mal sehen wie es dort weitergeht.“

 

Nach 2 Tagen Shopping und gefühlt 100 Shops konnten dennoch nicht alle benötigten Teile besorgt werden, weshalb Daniel und Leo beschlossen, nach der Vermessung der Leitung noch einmal eine große Händlertour zu machen.

 

Wir sind gespannt auf Ihre nächsten Berichte – Namaste!