Elishiba Njeri

Elishiba Njeri und ihr Mann leben in einem sehr abgeschiedenen Haus in einem von Sipili entlegenen Ort namens Mahiga. Die Region ist noch trockener als das direkte Einzugsgebiet von Sipili. Ihr Wasser bezieht das Ehepaar bisher aus einem 6 km entfernten Brunnen, zu dem sie zu Fuß gelangen. Da der Brunnen für viele Anliegenden die einzige Wasserquelle ist, kommen zu dem anstrengenden Fußmarsch auch noch lange Wartezeiten hinzu.

Der Damm, aus dem sie während der Regenzeit ebenfalls Wasser holen, ist nun seit mehreren Monaten ausgetrocknet. Da sie eine Ziegenherde besitzen und auch deren Durst stillen müssen, ist das Wasser für ihre Existenz doppelt wichtig. Wie alle bereits vorgestellten Begünstigten betreibt auch Elishiba Landwirtschaft und baut Bohnen, Mais und –sobald der Regen letztendlich da ist- Kohl, Kartoffeln und anderes Gemüse an.

Zur Familie gehören auch die 3 erwachsenen Kinder der beiden, die oft zu Besuch sind und auch die 4 Enkelkinder mitbringen. Ein besonderes Merkmal der Familie ist, dass sie ihren Chai (=Schwarztee mit Milch) alle gerne ohne Zucker zu trinken: alles andere als typisch kenianisch! Elishiba bemüht sich besonders die ganze Familie gesund zu ernähren.