Uganda: MisombWater - Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung an der Sittankya Primary School in Misombwa

UGA012_Programm Schulen

Uganda: MisombWater - Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung an der Sittankya Primary School in Misombwa

Verbesserung der Lernbedingungen, Zukunftschancen und Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen durch den Bau von sanitären Einrichtungen sowie einer Wasserversorgung.

Partnerorganisation:
Suubi Community Projects
Projektphase:
  • Planungsphase
  • Umsetzungsphase
  • Abgeschlossen
Planungs­phase
Umsetzungs­phase
Abge­schlossen
Gesamtbudget:
ca. 51.000,00 Euro
Standort:
Uganda
Projektzeitraum:
bis
Themen:
Wasser- und Sanitärversorgung
Nachhaltigkeitsziele:
(SDGs der UN)
Projektleitung:
Christoph Hiller, Svenja Schroeder und Pascal Hofmann

Ausgangssituation

Den derzeit 320 SchülerInnen, 12 LehrerInnen und der Köchin der Sittankya Primary School fehlt eine geregelte und sichere Wasserversorgung. Das Wasser wird in der Regenzeit aus einem einige hunderte Meter entfernten Brunnen und einem Wasserloch geholt. In der Trockenzeit muss außerdem auf eine weitere ein Kilometer entfernte eingefasste Quelle zurückgegriffen werden. Allerdings führen diese Quellen nicht genügend Wasser, um sowohl die Schulgemeinschaft als auch das umliegende Dorf (ca. 1200 Menschen) zu versorgen. Die SchülerInnen, die mit dem Holen des Wassers beauftragt sind, können somit nicht am Nachmittagsunterricht teilnehmen.

Das Wasser wird unbehandelt zum Kochen verwendet und für SchülerInnen, die sich kein eigenes Trinkwasser von zuhause mitbringen können, abgekocht zum Trinken verteilt. Durch im Wasser befindliche Bakterien (z.B. E.Coli), kommt es regelmäßig zu Durchfallerkrankungen, die oftmals eine große Anzahl an SchülerInnen und LehrerInnen betreffen. 

Damit einher geht das Problem der sanitären Einrichtungen. Auf dem Schulgelände befindet sich lediglich eine Latrine mit 5 Kabinen - jeweils zwei für die Schülerinnen und Schüler sowie eine Kabine für die Angestellten. Auf eine Kabine kommen somit 80 SchülerInnen. Zudem befindet sich auf dem Schulgelände keine Möglichkeit, sich die Hände mit Seife zu waschen. 

Projektbeschreibung

Gemeinsam mit der Schule und unserem Projektpartner vor Ort konnte bereits das Ziel erarbeitet werden, eine gesicherte Wasserversorgung, Latrinen und eine Handwaschstation zu ermöglichen. Durch das Zusammenwirken dieser drei Komponenten kann eine Basis für eine nachhaltige Entwicklung gelegt werden.

Durch die Implementierung eines Brunnens auf dem Schulgelände soll eine geregelte Wasserversorgung der SchülerInnen und LehrerInnen sichergestellt werden. Dadurch wird außerdem die allgemeine Wassersituation der Umgebung verbessert, da direkte Nachbarn der Schule den Brunnen mitnutzen werden.

Durch die geringeren Distanzen können Ausfälle des Nachmittagsunterrichts für die SchülerInnen vermieden werden. Zusätzlich würde sich die Qualität des Wassers verbessern und somit die gesundheitliche Situation an der Schule entspannen.

Der Mangel an sanitären Anlagen soll durch den Bau von geschlechtlich getrennten Latrinen und einer Handwaschstation verbessert werden. Ein zusätzlicher WASH-Workshop (Water, Sanitation and Hygiene) für die SchülerInnen und LehrerInnen soll die sachgemäße Nutzung der Latrinen und des Brunnens unterstützen und die Bedeutung von hygienischen Maßnahmen zum Zweck der eigenen Gesundheit in den Fokus stellen. Für die Nachhaltigkeit des Projektes ist es außerdem wichtig, Personal hinsichtlich der Wartung und der Ausführung kleinerer Reparaturen zu schulen. Damit soll ein langfristiger Nutzen der Anlagen sichergestellt werden. Wir erhoffen uns, dass durch eine Weiterbildung der Jugend ein Profit für deren Familie und damit die gesamte Gesellschaft entsteht.

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Bild Svenja Schroeder

Svenja Schroeder

Ansprechpartnerin

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Pascal Hofmann

Ansprechpartner

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Christoph Hiller

Ansprechpartner

Blog-Beiträge zum Projekt

Woche 4 der Ausreise

In unserer vierten Woche in Uganda lag unser Hauptaugenmerk auf der Durchführung der Workshops mit den Lehrer*innen.

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Woche 3 der Ausreise

Am Freitag haben Tobias und Christoph den ersten Teil des Workshops zur sicheren Verwendung des in der Toilette gesammelten Urins und der Fäzes durchgeführt.

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Woche 2 der Ausreise

In unserer zweiten Woche vor Ort haben wir den Fokus darauf gelegt, die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine Kompostierung zu ermitteln, um eine sichere Verwendung von Urin und Fäkalien als Dünger sicherzustellen.

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Ankunft in Uganda

Das erste Mal seit 2019 ist ein dreiköpfiges Team der Regionalgruppe Darmstadt zur Sittankya Primary School ausgereist, um die zweite Implementierungsphase des Projektes durchzuführen.

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Brunnenchlorung und Latrinenplanung

Nach knapp zwei Jahren fast durchgängiger, pandemiebedingter Schulschließungen sind seit wenigen Wochen die Schüler*innen zurück an der Sittankya Primary School. Daher ist es nun umso dringender, die sanitäre Versorgung vor Ort zu verbessern.

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