Uganda: Unterkünfte für die Lehrenden der Lauren Patterson Memorial School

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Uganda: Unterkünfte für die Lehrenden der Lauren Patterson Memorial School

Bau eines Gebäudes an der Lauren Patterson Memorial School, um Unterkünfte für die Lehrenden bereitzustellen, Training zu ermöglichen und die Fixkosten der Schule zu senken.

Uganda: Unterkünfte für die Lehrenden der Lauren Patterson Memorial School

Bau eines Gebäudes an der Lauren Patterson Memorial School, um Unterkünfte für die Lehrenden bereitzustellen, Training zu ermöglichen und die Fixkosten der Schule zu senken.

Status:
  • Erkundung
  • Implementierung
  • Evaluation
  • Abgeschlossen
Standort:
Uganda
Zeitraum:
bis
Projektleitung:
Kristina Sturzenhecker und Anna Joelle Bourgett
Partnerorganisation:
Suubi Community Projects Uganda
Projektvolumen:
ca. 26.000,00 Euro
Themen:
Hoch- und Brückenbau

Ausgangssituation

Für viele Kinder in Kabawala war es nicht möglich, die 6 km weit entfernte Schule zu erreichen. Daher baute die Community auf Wunsch der Eltern 2012 ein Lehmgebäude, in dem ein Teil der Kinder unterrichtet werden konnte. Viele Kinder hatten ihren Unterricht trotz dessen im Freien. 4 Jahre später sollte die Schule wegen mangelnder Sicherheit geschlossen werden. Suubi Community Projects Uganda erklärte sich bereit die Schule mit Wasser und Latrinen zu versorgen und baute neue Klassenräume. So können die Kinder nun in sicherer Umgebung lernen. Die Schule hat heute 482 SchülerInnen und 14 Lehrende. Bis 2021 sollen 3 weitere Lehrende eingestellt werden.

Die meisten Kinder kommen aus Familien, die sich von der Landwirtschaft ernähren und nur ein geringes Einkommen haben.

Aktuell mietet die Schule Unterkünfte für das Lehrpersonal in der Nähe der Schule und stellt den Transport zur Schule täglich auf eigene Kosten sicher. Diese Kosten werden auf die Schulgebühren umgelegt, was diese zusätzlich in die Höhe treibt und vielen Familien wichtige Ressourcen raubt. Einige Kinder der Community können auf Grund der Schulgebühren immer noch nicht zu Schule gehen.

Das Projekt

Aktuell gibt die Schule viel Geld für die Unterbringung und den Transport des Lehrpersonals aus. Unser Projekt hat es zum Ziel, ein Wohngebäude für die Lehrenden auf dem Schulgelände zu bauen, damit die Kosten für die Unterbringung und den Transport gespart werden können. So ist es möglich die Schulgebühren zu senken, um mehr Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen. Dadurch werden die Zukunftschancen der Kinder erhöht und deren Lebensbedingungen verbessert. Dass die Lehrenden auf dem Schulgelände wohnen, trägt außerdem zur Sicherheit der Schule bei.

Weiterhin soll in dem neuen Gebäudeblock ein Raum für Training mit den Eltern und anderen Community Mitgliedern entstehen. So können auch die Fähigkeiten der Erwachsenen verbessert werden, wovon die Lebensqualität der gesamten Familie sehr profitieren wird.

Eine Nachricht aus Uganda

Zeit für ein neues Update! - aktueller Stand März/April 2021

…Zeit für ein neues Update!

Seit November waren wir, die Regionalgruppe Kassel, sehr aktiv und arbeiten fleißig an unserem Projekt des Baus einer Unterkunft für die Lehrenden an der Lauren Patterson Memorial School in Kabawala.

Nachdem wir zunächst alle benötigten Anträge erarbeitet, ausgefüllt und verschickt hatten, ging es immer konkreter an die Planung der Erkundung und unserer ersten Ausreise nach Uganda. In ständigem Kontakt mit unserem Projektpartner Steven von SUUBI Community Projects Uganda hatten wir anhand der Schul- und Ferienzeiten sowie der Regenzeit einen Ausreisezeitraum im Juni/Juli 2021 festgesetzt. Schnell wurde allerdings aufgrund der andauernden Pandemiesituation klar, dass wir leider vorerst nicht selbst ausreisen können.

Unsere amerikanischen Kollegen von Engineers without Borders, welche vor Ort in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, einen Sitz haben, werden für uns die Erkundung durchführen, sodass wir trotzdem Fortschritte mit unserem Projekt machen können. Momentan sind wir dabei, eine Wish-List zu verfassen, durch die wir bei der „Remote Erkundung“ all die Informationen bekommen, welche wir für die weitere Planung benötigen. Hierbei werden zum Beispiel weitere Informationen zur Gestaltung des Gebäudes, dessen Statik, der Wasser- und Sanitärversorgung sowie der solaren Stromversorgung gesammelt. Mit Hilfe der Kompetenzgruppen Hochbau und WASH unserer Organisation nimmt die Wish-List Gestalt an und die Schule kann bald besucht werden. Wir sind etwas traurig, dieses Jahr nicht selbst die Schule sowie ihre Lehrenden und SchülerInnen treffen zu können, sind aber sehr froh, dass wir auf diese Weise die Erkundung trotzdem durchführen können.

Zu Steven haben wir regelmäßig Kontakt und er beantwortet unsere Fragen sehr schnell und zuverlässig. Mehrmals hat er die Schule für uns schon besucht und dort Fotos gemacht, damit wir uns die Situation vor Ort besser vorstellen können. Außerdem hat er den Lehrenden und SchülerInnen von unserem Projekt erzählt. Sie freuen sich auf unsere Unterstützung.

Für das Gebäude haben wir schon erste CAD Zeichnungen angefertigt und die Planung wird immer konkreter.

Außerdem wächst unsere Regionalgruppe! Am Anfang bestand sie hauptsächlich aus Studierenden, nun unterstützen uns immer mehr Berufstätige mit ihrem Wissen, wodurch die Planung noch schneller vorangeht. Durch die zusätzliche Unterstützung der Kompetenzgruppen sind wir zuversichtlich, dass wir unser Projekt gut umsetzen können!

Wir sind für jede Unterstützung dankbar. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, uns und unser Projekt zu unterstützen:

Wir freuen uns über jede Spende und jede Fördermitgliedschaft im Verein, die das Programm Schulen und damit auch unsere Projektarbeit unterstützen.

Ingenieure ohne Grenzen e.V.
Sparkasse Marburg Biedenkopf
DE89 5335 0000 1030 3333 37
HELADEF1MAR
Spendenkürzel: SCHULEN

Geld ist aber nicht immer alles: Wir freuen uns auch über jede immaterielle Unterstützung, indem ihr für unser Projekt und die Organisation „Ingenieure ohne Grenzen“ Werbung macht oder euch ehrenamtlich in unsere Regionalgruppe Kassel (gerne auch deutschlandweit) engagiert. Wir sind eine bunt gemischte Gruppe aus Studierenden und Berufstätigen mit verschiedenen Bildungswegen. Jeder kann bei uns mitmachen, sei es im technischen, im koordinatorischen, im sozialen Bereich […] in der Projektarbeit, im Fundraising-Team oder in der Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit

Falls du Lust hast dich ehrenamtlich in unserer Regionalgruppe zu engagieren, dann schreib einfach an: anja.foerster@ingenieure-ohne-grenzen.org

Wir freuen uns auf dich und blicken freudig auf die weiteren Entwicklungen in unserem Projekt!

Stand: März/ April 2021

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Überregionale Zusammenarbeit mit Suubi Community Projects

Aus der Zusammenarbeit der Regionalgruppe Darmstadt mit Suubi Community Projects Uganda seit Anfang 2019 ist eine größere Kooperation zwischen Suubi und Ingenieure ohne Grenzen entstanden. Neben unserem Projekt, dem Bau einer Unterkunft für Lehrende an einer Schule nahe Kampala, existieren bereits zwei weitere Projekte mit Suubi als Projektpartner, die ebenfalls Teil des Programmes “Grundversorgung für Schulen” sind.

Unsere Regionalgruppe aus Kassel arbeitet seit Ende Mai an einem Projekt an der Lauren Patterson Memorial School (UGA IoG 14). Dort soll eine neue Unterkunft inklusive Stromversorgung durch Solaranlagen und sanitäre Einrichtungen für die Lehrenden der Schule gebaut werden. Somit können Kosten eingespart werden, die normalerweise für den Transport und die Unterbringung der Lehrenden gezahlt werden, um eine Reduktion des Schulgeldes zu erreichen. Die Verringerung des Schulgeldes soll vor allem Kindern aus einkommensschwachen Familien in der Region Zugang zu Bildung ermöglichen. Für weitere Infos empfehlen wir den Blogpost „UGANDA: UNTERKÜNFTE FÜR DIE LEHRENDEN DER LAUREN PATTERSON MEMORIAL SCHOOL“ zu unserem Projekt.

Die Regionalgruppen Paderborn und Bielefeld unterstützen die Bischop Willis Demonstration School in Iganga (UGA IoG 13), an der sehbeeinträchtigte Schüler*innen unterrichtet werden, beim Neubau von Unterkünften. Diese sollen sowohl den Schüler*innen, als auch deren Lehrer*innen dienen. Ebenso sollen die Sanitäranlagen und die Wasserversorgung für die sehbehinderten Schüler*innen angepasst und erweitert werden.

Die Regionalgruppe Darmstadt unterstützt seit 2019 die Sittankya Primary School in Misobwa Village (UGA IoG12). Gemeinsam mit der Schule und unserem Projektpartner wurde sich zum Ziel gesetzt, die Schule mit einer gesicherten Wasserversorgung, einer Handwaschstation und ausreichend Latrinen auszustatten.

Durch die räumliche Nähe der drei Projekte zu Kampala sowie die Kooperation mit dem gleichen Projektpartner ist eine intensive Zusammenarbeit entstanden. Seit dem 05. April finden mittlerweile regelmäßig Telefonkonferenzen mit allen drei Regionalgruppen statt. Dadurch stehen wir in engem Kontakt zueinander und unterstützen uns gegenseitig mit Materialien oder Informationen.

Die Regionalgruppen Paderborn und Bielefeld wollten noch in diesem Jahr für eine Erkundung nach Uganda ausreisen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Ausreise leider auf eine unbestimmte Zeit verschoben worden. Sobald eine Ausreise wieder möglich sein sollte,  kann die RG Paderborn / Bielefeld in diesem Zuge auch unserer Schule einen ersten Besuch abstatten.

Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung!

Stand: April 2020

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Uganda: Unterkünfte für die Lehrenden der Lauren Patterson Memorial School

Bau eines Gebäudes an der Lauren Patterson Memorial School, um Unterkünfte für die Lehrenden bereitzustellen, Training zu ermöglichen und die Fixkosten der Schule zu senken.

Seit Ende Mai arbeiten wir an einem neuen Projekt an einer Schule nahe Kampala in Uganda.
Lange Zeit war die Regionalgruppe Kassel ohne ein konkretes Projekt, deswegen freuen wir uns jetzt umso mehr über die neue Aufgabe.
Ziel des Projektes ist der Bau eines Wohngebäudes auf dem Schulgelände für die Lehrenden, um die Kosten für die Unterbringung und den Transport, die aktuell noch anfallen, einzusparen. So ist es möglich die Schulgebühren zu senken, um mehr Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen, die Zukunftschancen der Kinder zu erhöhen und deren Lebensbedingungen zu verbessern. Dass die Lehrenden auf dem Schulgelände wohnen, trägt außerdem zur Sicherheit der Schule bei.
Weiterhin soll in dem neuen Gebäudeblock ein Raum für Schulungen mit den Eltern und anderen Community Mitgliedern entstehen. So können auch die Fähigkeiten der Erwachsenen verbessert werden, wovon die Lebensqualität der gesamten Familie profitieren wird.

Die Schule in Kabawala ist im Jahr 2012 aus einer Eigeninitiative der Community vor Ort entstanden. Für viele Kinder war es nicht möglich, die 6 km weit entfernte Schule zu erreichen. Daraufhin wurden für den Unterricht im Ort Lehmgebäude errichtet, dennoch bekamen viele Kinder aufgrund von Kapazitätsproblemen Unterricht im Freien. Nach 4 Jahren in Betrieb stand die Schule wegen mangelnder Sicherheit kurz vor der Schließung bis sich unser Projektpartner Suubi Community Projects Uganda bereit erklärt hat, für die Schule neue Klassenräume zu bauen und die Schule mit Wasser und Latrinen auszustatten.
So können die Kinder nun in sicherer Umgebung lernen. Aktuell hat die Schule hat ca. 480 SchülerInnen und 14 Lehrende. Die meisten Kinder kommen aus Familien, die nur ein geringes Einkommen aus der Landwirtschaft beziehen.
Die Schule mietet aktuell Unterkünfte für das Lehrpersonal in der Nähe der Schule an und stellt den Transport zur Schule täglich auf eigene Kosten sicher. Diese Kosten werden auf die Schulgebühren umgelegt, was diese zusätzlich in die Höhe treibt und vielen Familien wichtige Ressourcen raubt. Einige Kinder der Community können auf Grund der Schulgebühren immer noch nicht zu Schule gehen. Durch den Bau der Unterkunft für die Lehrenden und damit der Reduktion des Schulgeldes soll mehr Kindern in Kabawala der Zugang zu Bildung ermöglicht werden.

Aktuell bereiten wir die erste Erkundung vor. Während der Ausreise wollen wir vor allem alle relevanten Stakeholder treffen, mit ihnen über das Projekt reden sowie eine Grundlage zur Umsetzung des Gebäudes schaffen.
Seit Ende Mai arbeitet unsere Regionalgruppe an dem Erkundungsantrag und der groben technischen Bauablaufplanung, um die Erkundungsausreise so gut wie möglich vorzubereiten. Dabei stehen wir in engem Kontakt zu unserem Projektpartner Suubi.

Da eine Ausreise dieses Jahr coronabedingt nicht mehr möglich sein wird, haben wir, orientiert an der Regenzeit im Frühjahr in Uganda (März bis Mai) und an den Schulzeiten, den Zeitraum für unsere erste Erkundungsreise zwischen Juni und Juli 2021 festgelegt. Wir freuen uns, dass erste Mal die Schule zu besuchen und alle Grundlagen für unsere Projektumsetzung zu schaffen! Bis dahin werden wir versuchen so viel wie möglich von Kassel aus vorzubereiten. Geplant ist den ersten Kontakt mit dem Lehrer/Eltern-Committee aufzunehmen und natürlich mit verschiedenen Fundraising-Aktionen fleißig Geld zu sammeln!

Wir sind über jede Unterstützung dankbar. Es gibt verschiedene Möglichkeiten uns und unser Projekt zu unterstützen:
Wir freuen uns über jede Spende und jede Fördermitgliedschaft im Verein, die das Programm Schulen und damit auch unsere Projektarbeit unterstützen.

Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Sparkasse Marburg Biedenkopf
DE89 5335 0000 1030 3333 37
HELADEF1MAR
Spendenkürzel: SCHULEN

Geld ist aber nicht immer alles: Wir freuen uns auch über jede immaterielle Unterstützung, indem ihr für unser Projekt und die Organisation „Ingenieure ohne Grenzen“ Werbung macht oder euch ehrenamtlich in unsere Regionalgruppe Kassel (gerne auch deutschlandweit) engagiert. Wir sind eine bunt gemischte Gruppe aus Studierenden und Berufstätigen mit verschiedenen Bildungswegen. Jeder kann bei uns mitmachen, sei es im technischen, dem koordinatorischen, dem sozialen Bereich […] der Projektarbeit, im Fundraising-Team oder in der PR- & Öffentlichkeitsarbeit

Falls du Lust hast dich ehrenamtlich in unserer Regionalgruppe zu engagieren, dann schreib einfach an: anja.foerster@ingenieure-ohne-grenzen.org
Wir freuen uns auf dich und blicken freudig auf die weiteren Entwicklungen in unserem Projekt!

Stand: Juni 2020

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