Gazebo – Interkulturelles Lernen in Aachen

kinder schauen ein Video zum Thema Recycling

Deutschland: Gazebo – Interkulturelles Lernen in Aachen

Das Thema Interkulturalität und Integration wird zunehmend wichtiger an Aachener Schulen. Die Workshopreihe "Gazebo" soll die Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Aachen fördern, aber auch allen anderen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben interkulturelle Kompetenzen und Teamwork zu erlernen. Mit Methoden des interkulturellen Lernens und technischen Workshops wird Integration über das gemeinsame Erarbeiten von nachhaltigen technischen Lösungen erreicht. Unser Fokus liegt mittlerweile auch bei Hauptschulen, da dort oft entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten fehlen und wir Schülerinnen und Schüler aller Bildungsformen fördern wollen.

 

Partnerorganisation:
Bildungseinrichtungen in Aachen und Umgebung
Projektphase:
  • Planungsphase
  • Umsetzungsphase
  • Abgeschlossen
Planungs­phase
Umsetzungs­phase
Abge­schlossen
Gesamtbudget:
ca. 1.500,00 Euro
Standort:
Deutschland
Projektzeitraum:
bis
Themen:
Bildungs- und Inlandsarbeit
Nachhaltigkeitsziele:
(SDGs der UN)
Projektleitung:
Ronja Menke-Glückert und Nick Siedhoff
Kinder basteln eine Solarlampe

Motivation

Um die Integration von minderjährigen Geflüchteten zu stärken wurde 2015 unser Projekt „Gazebo“ ins Leben gerufen. Das Thema Interkulturalität und Integration wird zunehmend wichtiger an Aachener Schulen. Mit Methoden des interkulturellen Lernens und technischen Workshops wird Integration über das gemeinsame Erarbeiten von nachhaltigen technischen Lösungen erreicht. Dabei sollen Vorurteile erkannt und abgebaut werden, bessere Strategien zur Konfliktbewältigung erarbeitet und ein umfassendes Verständnis für Diversität und Multikulturalität bei den Jugendlichen angeregt werden. 

Unser Workshop richtet sich nicht ausschließlich an Geflüchtete, sondern auch an deutsche Schülerinnen und Schüler. Dabei fungiert "Gazebo" als eine neutrale Plattform innerhalb der Schule, die Raum für Austausch und Interaktion bietet. Zusätzlich haben wir unser Repertoire um Projekte im Bereich des Globalen Lernen und MINT erweitert, um vielfältige Inhalte für unterschiedliche Schulformen und Altersgruppen bereitzustellen.

Wir agieren mittlerweile seit 10 Jahren in der Städteregion Aachen und freuen uns auf viele weitere Jahre!

Kinder halten sich an den Händen

Was ist eigentlich ein Gazebo?

Ein Gazebo, im Grunde genommen ein Pavillon, beschreibt unser Lernumfeld. Es ist ein einladender Ort mit einem stabilen Dach, das vor Witterungseinflüssen schützt, ohne Barrieren in Form von Wänden zu errichten. Dieser symbolische Raum soll den Teilnehmenden unserer Projekte eine geschützte Umgebung für gemeinsames Lernen bieten. Die Abwesenheit von Wänden verdeutlicht, dass alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen dazu eingeladen sind, zusammen zu lernen und sich willkommen zu fühlen.

Bild einer Klasse beim Weltspiel

Das Projekt

Ingenieure ohne Grenzen engagiert sich nicht nur für nachhaltige Entwicklungsprojekte weltweit, sondern trägt aktiv dazu bei, das Bewusstsein für globale Themen und MINT-Fächer in Schulen zu fördern. Wir haben eine besondere Herangehensweise, um Schüler*innen zu begeistern und ihnen einen Einblick in die Welt des Ingenieurwesens zu geben.

Die Projekttage, die von uns gestaltet werden, fokussieren auf eine schülerorientierte Lehre und gehen über traditionellen Unterricht hinaus. Durch interaktive Workshops und spielerische Aktivitäten werden Schüler*innen jeden Alters dazu ermutigt, sich aktiv mit globalen Themen auseinanderzusetzen und selbst kreativ zu werden. Dabei steht nicht nur der Wissenserwerb im Vordergrund, sondern vor allem das Erleben und Begreifen von gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms Integration heißt gemeinsam – Vielfalt. Sprache. Technik. umgesetzt.
Für dieses Programm benötigen wir noch Unterstützung und bedanken uns für Ihre Spende mit dem Spendenstichwort Integration!

 

Zwei Teamerinnen erklären Papierrecycling

Was wird in unseren Projekten gemacht?

Ein zentraler Aspekt unserer Projekttage ist die Sensibilisierung der Schüler*innen für verschiedene Themen, insbesondere im Bereich erneuerbare Energien, Wasserverbrauch und Recycling. Wir setzen auf Praxisnähe, um Aufmerksamkeit für diese Herausforderungen zu wecken und Lösungsansätze aufzuzeigen. Gleichzeitig bieten wir einen Einblick in den Beruf des Ingenieurs und helfen, das Bild des Ingenieurs zu formen. Durch die enge Zusammenarbeit und den geringen Altersunterschied zwischen uns und den Schüler*innen wird eine offene Atmosphäre geschaffen. Üblicherweise dauert ein Projekttag zwischen 4 bis 6 Schulstunden.

Was man über die BILA Arbeit in Aachen wissen sollte:

Was bedeutet eigentlich "BILA"?

BILA steht für BIldungs- und InLAndsarbeit und bezeichnet alle Arbeit die von Ingenieure ohne Grenzen in Deutschland ausgeführt wird.

Muss man lange dabei sein, damit man was bewirken kann?

Nein absolut nicht! Wir freuen uns über jede Person die uns helfen und unterstützen möchte, ob Ingenieur oder nicht. Auch wenn man nur für kurze Zeit dabei ist, kann man viel verändern :)

Wann und wo trefft ihr euch eigentlich?

Aktuell treffen wir uns immer Dienstagsabends um 18:30 Uhr. Wenn du bei einem unserer Treffen dabei sein willst kannst du uns gerne eine E-Mail schreiben und zum nächsten Treffen kommen.

Muss ich Ingenieur sein oder mich mit MINT auskennen um bei euch mitzumachen?

Nein absolut nicht! Wir sind eine diverse Gruppe, die hauptsächlich aus Studierenden besteht freuen uns aber immer sehr über Input jeglicher Art. Insbesondere Menschen im Beruf oder aus nicht-Ingenieurfachbereichen erweitern unseren Horizont und können zur Verbesserung unserer Projekte beitragen.

Flyer_BILA_AG_Aachen_Seite1
Flyer_BILA_AG_Aachen_Seite2

Spenden Sie für das Programm "Integration heißt gemeinsam"!

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns!

Hannah Görigk

Ansprechparterin
bila.aachen [at] ingenieure-ohne-grenzen.org

Blog-Beiträge zum Projekt

Die Bila in Aachen wird 10 Jahre alt!

Die Bila wird dieses Jahr 10 Jahre alt und um dies gebührend zu feiern, veranstalteten wir am 12.12. eine große Jubiläumsfeier. Hierfür luden wir alle aktiven IOG-Mitglieder der Gruppe Aachen und auch alle ehemaligen Bila-Mitglieder ins diffus.space in Aachen ein. Wie es sich für eine gute Jubiläumsfeier gehört, starteten wir mit einer kleinen Zeitreise durch die Geschichte der Bila. Teil dieser Zeitreise waren ein Quiz über die Bila, eine Bildershow und zahlreiche Spieleklassiker unserer Gruppe. Abschließend wurden wir von drei Ehemaligen mit dem in Vergessenheit geratenen Bila-Song überrascht, den wir abschließend vom offiziellen Programmteil gemeinsam gesungen haben. 

Im Anschluss konnten sich alle in einem gemütlichen Ausklang des Abends austauschen und in Erinnerungen schwelgen.

Wir hatten alle einen wunderschönen Abend und freuen uns auf weitere 10 Jahre Bila!

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„Miteinander Reden - Miteinander Lösen“ an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

Vom 1. bis 4. Dezember durften wir zusammen mit 22 Kindern der Stufen 5-7 und 9 eine Projektwoche zum Thema „Miteinander Reden – Miteinander Lösen“ veranstalten. Dabei stand jeder Tag unter einem besonderen Motto, welches spielerisch und durch verschiedene Bauaufgaben vermittelt wurde.

In den gesamten Wochen hatten die Kinder viel Spaß und durften ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern. Es war eine wunderbare Woche, in der wir alle viel Neues lernten und viel Freude hatten. Wir hoffen, bald wieder an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule zu Gast zu sein.

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Schwalmtal 2.0: Gruppenwochenende

Am Wochenende vom 31.10 bis 2.11 durften wir bereits zum zweiten Mal im Pfadfinderzentrum Exploris im Schwalm zu Gast sein. Wir nutzen das Wochenende zum Teambuilding und zum produktiven Arbeiten an unseren Projekttagen.

Wir hatten sehr viel Spaß an diesem Wochenende und freuen uns bereits jetzt auf das Trainierenden-Wochenende im nächsten Jahr!

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Power for Tomorrow: Energiewoche am Science College Overbach

Vom 21.10 bis 23.10 waren wir zu Gast am Science College Overbach. In der Projektwoche „Power for Tomorrow – Technik und Nachhaltigkeit“ des Feriencamps beschäftigten wir uns zusammen mit 10 Schüler*innen mit Fragen wie:

Welche Energiequellen brauchen wir?  Und warum brauchen wir neue Energiequellen?

Es waren großartige drei Tage mit vielen neuen Eindrücken, Kreativität und guter Laune.  Wir hoffen, bald wieder zu Gast am Science College zu sein.

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Sonnige Herbstferien: der Sonnenglas-Workshop

Am 13.10 durften wir im Rahmen des Ferienprogramms des Kinder- und Jugendzentrums OT Talstraße in Aachen und in Zusammenarbeit mit dem ZDI mit 40 motivierten Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren unseren Sonnenglas-Workshop veranstalten.

Es war ein toller und kreativer Tag. Wir möchten uns bei den Veranstaltern des Ferienprogramms bedanken und hoffen bald wieder Teil des Programms sein zu dürfen.

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