Kenia: Wasser für Nyamache

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Kenia: Wasser für Nyamache

Wir bauen zusammen mit unseren Partnern eine sichere Wasserversorgung für Schulen im Dorf Nyamache, Kenia. Ziele des Projektes sind die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes der Dorfbevölkerung sowie die Verbesserung des Schulbetriebes in den Grundschulen und der Berufsschule.

Status:
  • Erkundung
  • Implementierung
  • Evaluation
  • Abgeschlossen
Standort:
Kenia
Zeitraum:
bis
Projektleitung:
Moritz Mösler
Partnerorganisation:
Nyamache Sub-County Water Committee
Projektvolumen:
ca. 30.000,00 Euro
Themen:
Wasser- und Sanitärversorgung
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Ausgangssituation

Die Bewohner der Streusiedlung Nyamache und deren Umgebung versorgen sich selbst mit Wasser aus Bächen, Wasserlöchern, natürlichen Quellen oder Regenwasser. Dieses Wasser weist meist eine sehr schlechte Qualität auf und ist oft belastet mit Krankheitserregern, Rückständen aus der Landwirtschaft oder giftigen Substanzen. Das Dorf wird zu einem Teil durch ein Rohrleitungssystem versorgt, welches sich aus einer gefassten Quelle speist – dem Kambi Nyangau Projekt.

 

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Das existierende Projekt versorgt mit dem Grundquellwasser ca. 1.000 Menschen. Es besteht aus einer gefassten Quelle, einer 25m³ Zisterne und einem Leitungssystem für die Verteilung im Dorf. Versorgt werden damit unter anderem zwei Grundschulen mit 450 Kindern von 6 bis 14 Jahren und eine Berufsschule mit 60 Studierenden. Mit dem existierenden Volumen des Speichers steht für die Schulen jedoch zu wenig Wasser zur Verfügung.

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Projektbeschreibung

Ziele des Projektes sind die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes der Dorfbevölkerung sowie die Verbesserung des Schulbetriebes in den Grundschulen und der Berufsschule. Dazu soll die Versorgung mit sauberem Wasser nachhaltig gesichert werden.

In enger Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner, dem Kambi Nyangau Water Committee, soll das Wasserversorgungsystem erneuert werden. Um eine ausreichende Wasserversorgung herzustellen wird eine Zisterne mit 100m³ Volumen errichtet und die Quellfassung erneuert. Eine fundamentale Komponente des Projektes ist die Wissensvermittlung an die Projektpartner und Begünstigten. Angepasste Lehrmittel zu Themen wie Wasserbau, Umgang mit Wasser und Wartung sowie Reinigung der Anlage werden im Vorfeld erarbeitet und gemeinsam mit den Menschen vor Ort besprochen.

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Nach Abschluss der Implementierung wird das Projekt an die örtlichen Partner übergeben. Diese sind fortan eigenverantwortlich für Wartung, Chlorung und Pflege der Anlage zuständig. Langfristig hat das Projekt das Potential, eine Leuchtturmwirkung auf andere Einrichtungen in Nyamache und darüber hinaus zu haben. Eine Evaluationsreise einige Jahre nach der Implementierung dient einerseits der Überprüfung von Wartungsplänen und andererseits dem Erkenntnisgewinn ("Lessons-Learned") für die weitere Projektarbeit von Ingenieure ohne Grenzen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Spendern und Freunden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dafür, dass Kinder Zugang zu sauberem Wasser sowie verbesserte Hygienemöglichkeiten erhalten.

Das Projekt ist Teil des Programms "Grundversorgung für Schulen".

Spenden Sie jetzt hier oder unter dem Stichwort "Schulen"!

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Blog-Beiträge zum Projekt

Baustart in Nyamache

Auch unser Projekt „Wasser für Nyamache“ stand durch den strengen Lockdown wegen des Corona-Virus fast still. Nun aber kann es in Nyamache mit dem Zisternenbau weitergehen.

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Neuigkeiten aus Nyamache

achdem wir in Nyamache angekommen sind, haben wir uns erst einmal gemeinsam mit unserem Projektpartner, dem örtlichen Wasserkomitee, einen Überblick über die derzeitige Situation verschafft.

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